Burkhard Simma in den „Ansichten“

„Kinder- und Jugendheilkunde definiert sich über das Alter, nicht über ein Organ“, sagt Burkhard Simma. Der Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landeskrankenhaus Feldkirch ist in der Sendung „Ansichten“ zu Gast.

Zu Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist Univ.-Prof. Primarius Dr. Burkhard Simma. Der ehemalige Schüler des Jesuitenkollegs Stella Matutina in Feldkirch sammelt auf dem Weg zum Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landeskrankenhaus Feldkirch viel internationale Erfahrung. Gerne erinnert er sich an seine Ausbildung am Zürcher Kinderspital und deren Leiter Sergio Fanconi.

Die Sendung zum Nachhören

Medizinische und ethische Problemstellungen

Burkhard Simma gibt auch einen Einblick in die medizinischen und ethischen Problemstellungen in seinem Fach. Wenn etwa die Rede auf Frühgeborene kommt, die mit 23 Wochen und 500 Gramm immer jünger und gewichtsmäßig leichter auf die Welt kommen. Es sei der medizinische, der gesellschaftliche und auch der Druck der Eltern, der die Verschiebung der Grenze der Lebensfähigkeit auslote. Ob der Kleinheit der Säuglinge stoße man an die Grenze des handwerklich Machbaren, so Simma.

Burkhard Simma

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Burkhard Simma

Der 59-jährige Vater von zwei erwachsenen Söhnen, die sich übrigens auch für ein Medizinstudium entschieden haben, wurde im Jahr 2000 Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Landeskrankenhaus Feldkirch.

Sendungshinweis:

Die „Ansichten“ - zu Gast bei ORF Radio Vorarlberg
Sonntag, 23. Juli 2017, 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Als Chef einer personalintensiven Abteilung mit Letztverantwortung verlange die Intensivmedizin 24 Stunden an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr vollen Einsatz. Zweimal im Monat macht auch „der Chef“ nach wie vor selbst Nachtdienst.