Neues Museum: „Grammophonicum“ in Frastanz

Es ist eine Reise in die Vergangenheit - in jene Zeit, in der Grammophone richtig „in“ waren: Das „Grammophonicum“, ein kleines, feines Museum in der „Vorarlberger Museumswelt“ in Frastanz. Es zeigt, wie Grammophone funktioniert haben und wie sich dadurch die Pop-Kultur entwickelt hat.

Sendungshinweis: „Vorarlberg heute“, 22.2.2018, 19.00 Uhr, ORF2

Der Tenor Enrico Caruso gehörte zu den berühmtesten Tenören in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Carusos Gechichte ist eng mit dem Grammophon verbunden: Weil die Leute den berühmten Tenor hören wollten, wurde das Grammophon verbreitet, erzählt Sammler Reinhard Häfele.

Grammophonmuseum in Frastanz

Wie Grammophone funktionieren und was sich dadurch im Bereich der Populärkultur entwickelt hat, gibt es im Grammophonicum zu entdecken.

Aber bevor Carusos Stimme über Grammophon für eine breite Masse hörbar wurde, musste Thomas Edison 1877 erst die mechanische Tonwiedergabe erfinden.

Grammophon-Museum
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Was anfänglich luxuriös und kostspielig war, ein eigenes Grammophon zu besitzen, wurde mit der Zeit leistbar und ein populäres Unterhaltungsmedium. Gewaltige Münzapparate standen in Gasthäusern und manchmal auch in Privathaushalten. Im Grammophon-Museum gibt es Geräte vom Beginn bis 1930 zu bestaunen. Reinhard Häfele ist ein leidenschaftlicher Sammler, er hat einige außergewöhnliche Raritäten zusammengetragen.

Grammophon-Museum
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