„Ansichten“ mit Markus Fröhlich

Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist am 27. November Markus Fröhlich, Pädagoge und Koordinator der Entwicklungshilfeorganisation „Bruder und Schwester in Not“.

Die Sendung zum Nachhören

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Das Millenniumsziel, die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, zu senken, wurde nicht erreicht, beklagt Markus Fröhlich. Afrika ist für ihn der K-Kontinent: Kriege, Katastrophen, Krankheiten und Korruption.

Nach dem Rückzug europäischer Unternehmen seien die Chinesen und multinationale Saatgutproduzenten auf dem vergessenen Kontinent im Vormarsch. „Sie reißen sich, nur ihren Profit im Auge, gewissermaßen den Kontinent in Zusammenarbeit mit den dortigen Eliten unter den Nagel.“ Diesen Befund legt Mag. Markus Fröhlich als Gast bei Johannes Schmidle in den „Ansichten“ dar.

Sendehinweis:

„Ansichten", 27.11.2016

Seit 16 Jahren ist er Koordinator der Entwicklungshilfeorganisation „Bruder und Schwester in Not“ der Diözese Feldkirch. In seinem Erstberuf ist er Lehrer für Geographie und Geschichte an der HLW Rankweil. Durch seine Evaluierungsreisen zu den diversen von seiner Organisation betreuten Projekten lernt Markus Fröhlich Länder, Kontinente und Kulturen kennen.

Das wiederum ist für ihn eine wahre Fundgrube, die seinen Unterricht bereichert und seine Schülerinnen begeistert. Die Unterstützung der Projekte ist – wie er betont - konzentriert auf drei Säulen: Bildung, Gesundheit und Ernährung. Schwerpunktländer der Projektarbeit sind Burkina Faso, Nigeria, Kenia, Malawi, Tansania, Indien, Brasilien, Mongolei. Dabei sind Projekte mit Vorarlbergbezug bevorzugt, wie z.Bsp. in Brasilien mit Bischof Erwin Kräutler, in Kenia mit der ehemals aus Schwarzenberg stammenden und verstorbenen Romero-Preisträgerin Pacis Vögel, in Burkina Faso mit Hartmut Dünser und in Nigeria mit dem ehemaligen Landesberufsschulinspektor Hugo Ölz.

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