„Ansichten“ mit Manfred Honeck

Der aus Nenzing stammende Bratschist und Dirigent Manfred Honeck ist im Jänner 2018 mit einem Grammy ausgezeichnet worden. 2016 war der Musiker zu Gast in der Sendung „Ansichten“ bei Johannes Schmidle.

Sendung vom 11. August 2016 zum Nachhören

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Manfred Honeck (Jahrgang 1958) ist Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra.

Er ist Vater von sechs Kindern und stammt selbst aus einer Familie mit neun Kindern Die Mutter ist früh gestorben, Manfred Honeck war sieben Jahre alt. Vater Otto hat sich, wie sein Sohn Manfred anmerkt, liebevollst um die Erziehung und das Aufwachsen seiner Kinder gekümmert. Otto Honeck entdeckte in seinen Kindern ein musikalisches Talent - besser gesagt, eine Hochbegabung. Er übersiedelte mit den Kindern nach Wien in eine Wohnung. Hier sollten sie die beste musikalische Ausbildung erhalten. Manfred Honeck kam zuerst als Mitglied eines Bubenchors nach Zwettel und studierte später an der Hochschule für Musik.

Sendungshinweis:

Radio Vorarlberg Nachrichten, 29.1.2018

Musikalische Familie

Als Kind lernte er Geige und später Bratsche. Er wurde Mitglied der Wiener Philharmoniker und seine Tätigkeiten als angehender Dirigent nehmen sich aus wie ein Beflügeln einer Laufbahn - mitten hinein in die Adelszone der klassischen Musikszene. Mittlerweile hat Manfred Honeck alle Top-Orchester dieser Welt dirigiert, von den Wiener über die Berliner bis zu den New Yorker Philharmonikern.

Wegen des großen Erfolgs mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, mit dem er übrigens im Rahmen einer Europatournee im kommenden Mai in Bregenz gastieren wird, wurde sein Vertrag als Musikdirektor bis 2020 verlängert. In diesem „Ansichten“-Gespräch mit Manfred Honeck geht es auch um den Vater von sechs Kindern, die alle eine Instrument lernten, seine christliche Überzeugung und seine Liebe zu seiner Heimat Vorarlberg.

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