Wolford-Verkauf schon bei Wettbewerbshütern

Die Übernahme des Strumpf- und Wäschekonzerns Wolford ist gleich nach Abschluss des Kaufvertrags Anfang März bei der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet worden. Dort wird nun der Verkauf an die Chinesen geprüft.

Die Übernahme des finanziell angeschlagenen Vorarlberger Strumpf- und Wäschekonzerns Wolford durch den chinesischen Investor Fosun liegt bereits bei den Wettbewerbshütern. Der Deal wurde am 2. März, einen Tag nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags, bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet - mehr dazu in: Chinesischer Investor kauft Wolford. Die amtliche Bekanntmachung der Zusammenschlussanmeldung erfolgte am Montag. Binnen zwei Wochen können nun Unternehmen, dessen rechtliche oder wirtschaftliche Interessen durch den Zusammenschluss berührt werden, Einsprüche geltend machen.

Wolford
ORF

Fosun Industrial Holdings Limited (Hong Kong, China) beabsichtigt, die Anteilsmehrheit an dem Unternehmen sowie die „alleinige Kontrolle“ über die Wolford Aktiengesellschaft zu erwerben. Den Chinesen gehört im Textilsektor unter anderem die deutsche Modekette Tom Tailor sowie die französische Luxus-Modekette Lanvin. Ein geplanter Kauf des italienischen Lingerieunternehmens La Perla ist kürzlich gescheitert.

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