Verbindung St. Gallen-Bregenz wird schneller

Die Bahnstrecke in Süddeutschland ist derzeit eine Dauerbaustelle. Auch die Bahn in Vorarlberg ist davon betroffen, geht aus einer Anfragebeantwortung von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) an die Freiheitlichen hervor.

Auf dem Vorarlberger Teilstück der Strecke Zürich-München sind ebenfalls einige Bauten vorgesehen, die letztendlich die Fahrtzeit verkürzen sollen. Der Ausbau der Strecke St. Gallen-Bregenz hat laut Landesstatthalter Rüdisser Priorität: Die Fahrzeit soll sich hier auf 30 Minuten verkürzen. Konkret wird die Strecke St. Margrethen-Lauterach ausgebaut, wobei auch die Bahnhöfe Lustenau und Hard-Fußach verbessert werden.

Auswirkungen Ausbau Deutsche Bahn
Siemens

Neu geplant dazu ist bekanntlich die Haltestelle Lauterach-West. Hier werde nach dem UVP-Verfahren bald der Bescheid ergehen, so Rüdisser. Als Baubeginn für den Abschnitt Lauterach-Lustenau - einschließlich der Haltestellen - peilt man den Oktober an. Die Fertigstellung ist derzeit im Jahr 2020 geplant - passend zur Elektrifizierung in Deutschland. Die Umsetzung könnte sich aber auch um ein Jahr nach hinten verschieben, so Rüdisser.

Investitionen von 440 Mio. Euro

Für den Ausbau der Strecke Lindau-München gibt es in etwa zwei Wochen einen weiteren Spatenstich in Memmingen. Die Deutsche Bahn investiert in den Knoten Lindau 440 Millionen Euro. In drei Jahren sollen die Züge die Strecke Zürich-München in dreieinhalb Stunden zurücklegen.

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