Nigsch komponierte für „The Green Lie“

Marcus Nigsch - auch bekannt als „Marque“ - ist derzeit erfolgreich als Filmmusik-Komponist unterwegs: Für den Dokumentarfilm „The Green Lie“ hat er die Musik geschrieben. Der Film ist jetzt für den Dokumentar-Filmpreis bei der Berlinale nominiert.

Ökologisch, nachhaltig, fair - viele Konzerne geben an, so zu produzieren. Eine Lüge, sagt „The Green Lie“-Regisseur Werner Boote - und die Musik von Marcus Nigsch klingt wie ein Requiem auf die Erde. „Die Erde trauert - das war genau das, was wir wollten“, sagt Nigsch. „Was der Planet alles über sich ergehen lassen muss und sich quasi nicht wehren kann - aber wehren wird, irgendwann.“

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Doku „The Green Lie“

Marcus Nigsch hat die Filmmusik für den Dokumentarfilm „The Green Lie“ komponiert, der jetzt bei der Berlinale gezeigt wird.

Es ist der vierte gemeinsame Film mit Regisseur Werner Boote. Die Zusammenarbeit mit Boote beschreibt Nigsch folgendermaßen: „Es ist oft so, dass sich der Schnitt ändert durch eine Emotion, durch eine Musik, dass sich die Dramaturgie des Films ändert durch eine Musik.“ Die Musik fügt sich dabei dem Takt der Sprache, dient als rhythmischer Verstärker - oder als emotionaler Träger für das Bild.

The Green Lie Markus Nigsch
ORF

„Zu gewinnen ist Utopie“

„The Green Lie“ wurde jetzt beim Filmfestival „Berlinale“ für den Dokumentar-Filmpreis nominiert. Er freue sich sehr für Boote, sagt Nigsch, „weil ich genau weiß, wie viel Herzblut, wie viele intensive Arbeitsstunden da drinstecken, wie viele Zweifel, wie viel Emotion, wie viel Hirnschmalz.“ Bei der Berlinale gespielt zu werden, sei eine große Anerkennung. „Dann nominiert zu sein, ist noch eine größere Anerkennung, zu gewinnen ist Utopie, um das geht es aber auch gar nicht“, meint Nigsch. Er sei jedenfalls schon sehr gespannt auf die Veranstaltung.

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