Rekord bei Flugrettungseinsätzen in Vorarlberg

Vorarlbergs Flugretter sind im vergangenen Jahr so viele Einsätze geflogen wie noch nie. Insgesamt wurden die drei Notarzthubschrauber im Land 1.648 Mal angefordert. Die meisten Einsätze absolvierte „Christophorus 8“.

829 Einsätze flog der in Nenzing stationierte „Christophorus 8“, der Rettungshubschrauber des ÖAMTC, im vergangenen Jahr. Um neun Prozent mehr als im Jahr davor. Österreichweit verzeichnete die Helikopterflotte des ÖAMTC mit 18.251 Notarztflügen übrigens die meisten Einsätze und ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Fast ein Drittel mehr Einsätze für „Gallus 1“

Die größte Steigerung an Einsätzen in Vorarlberg, nämlich um fast 30 Prozent, verzeichnete der in Zürs stationierte „Gallus 1“. „Gallus 1“ wurde 408 Mal regulär angefordert. Und der in Schruns stationierte „Robin 1“ von Schenk Air flog 330 Einsätze. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent.

Pilotprojekt Sommerbetrieb für „Gallus 1“

Hinzu kommen jene 81 Einsätze, die „Gallus 1“ in seinem ersten Sommerprobebetrieb im Vorjahr geflogen ist. Laut Artur Köb, Flugrettungs-Referent der Bergrettung Vorarlberg sei dieses Pilotprojekt ein großer Erfolg. Und die insgesamt 489 Einsätze zeigen, wie wichtig es sei, dass „Gallus 1“ auch zwischen Mitte Juli und Mitte September die Flugrettung in Vorarlberg unterstützt. Der Sommerprobebetrieb werde jetzt evaluiert und die Entscheidung, ob „Gallus 1“ auch in diesem Jahr im Sommer wieder fliegt, werde in den nächsten Monaten getroffen.

Schönes Wetter und viele Urlauber

Insgesamt 21 Prozent mehr Flugrettungseinsätze verzeichneten die drei Hubschrauber in Vorarlberg im vergangenen Jahr. Verantwortlich für die Steigerungen sei vor allem das gute Wetter während der Urlaubszeiten, so Köb, das habe mehr Menschen in die Berge gezogen als sonst. Ebenso habe die Zahl der schweren Verletzungen zugenommen, bei denen ein schnelles Handeln und damit ein Hubschraubereinsatz eine lebenswichtige Rolle gespielt haben.

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