Futuristisches Wesen im Kunstraum Dornbirn

„Kunstwerke sind für mich wie Lebewesen“, sagt der ukrainische Künstler Aljoscha. Seine neueste Schöpfung zeigt der 43-Jährige im Kunstraum Dornbirn - „eine Biologie des Glücks“ nennt er das nebelartige Gebilde.

Die Sehnsucht nach Glück, ewiger Schönheit und Jugend sind so alt wie die Menschheit. Und es wird nicht erst seit gestern alles versucht, das evolutionsbedingte Leiden des Menschen - also Krankheiten - zu eliminieren. Mit sogenannten erweiterten Biologien, Forschungen die neue, gänzlich heile Lebensformen andenken, beschäftigt sich auch der ukrainische Künstler Aljoscha.

Winterausstellung Aljoscha
ORF

Er sieht in der Kunst eine der höchsten humanen Tätigkeiten und möchte mit seinen Skulpturen ästhetische Zukunftsvisionen sichtbar machen. Für den Kunstraum Dornbirn hat er ein riesiges, dicht verästeltes, rauchschwadenartiges Gebilde aus Acrylglas geschaffen, das an die monumentale Vergrößerung einer Zellstruktur erinnert. Alles in leuchtendem Rosa.

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Ausstellung in Dornbirn

Im Beitrag von Carina Jielg, Götz Wagner und Jürgen Bereuter kommt Künstler Aljoscha zu Wort.

Ist es, wie Aljoscha sagt, eine neue Lebensform, ein im Labor eines Riesen geschaffenes Überbakterium oder - so suggeriert der Titel der Ausstellung - einfach nur die Zusammensetzung von Glück? Jeder wird sich selbst ein Bild machen und Aljoschas Vision in Farbe besuchen müssen - ab Donnerstagabend ist das möglich.

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