Vogewosi: Abriss und Neubau statt Sanierung

In Weidach (Bezirk Bregenz) wird eine bestehende Vogewosi-Wohnsiedlung abgerissen und neu errichtet. Aufgrund der schlechten Bodenbeschaffenheit ist eine Sanierung laut dem gemeinnützigen Wohnbauträger nicht möglich.

Die Häuser der Bregenzer Wohnsiedlung Feldmoos sind in die Jahre gekommen und stehen zum Teil sogar schief. Sie wurden 1964 ohne Pilotierung auf ungünstigem Boden errichtet.

Die Vogewosi will an dieser Stelle sechs neue Häuser, anstatt der bisher acht Häuser errichten. Alle werden, wie bisher, dreigeschossig, aber dichter gebaut. So entsteht Platz für 29 zusätzliche, barrierefreie Wohnungen. Ebenso soll es eine Kinderbetreuungseinrichtung geben. Geplanter Baustart ist Herbst 2018.

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In den 1960er Jahren wurde die Wohnanlage Feldmoos errichtet. Nun will die Vogewosi 20 Millionen Euro in den Neubau investieren. Zum ersten Mal hat sich der öffentliche Bauträger für diesen Schritt entschiden.

Nicht alle Häuser der Siedlung werden neugebaut

Drei der alten Häuser sollen übrigens bestehen bleiben. Sie gehören nicht vollständig der Vogewosi und die fünf Miteigentümer wollen keinen Neubau.

Für alle Mieter der Wohnsiedlung soll es möglich sein in der Siedlung zu bleiben. Der soziale Wohnbauträger berät die Mieter einzeln und versucht Lösungen anzubieten. Ein Drittel der Bewohner hat sich allerdings bereits um einen neuen Wohnort umgesehen.

Die Mietkosten in den neuen Wohnungen sollen bei 9,90 Euro pro Quadratemeter liegen. Spätestens in sechs Jahren soll die neue Siedlung errichtet sein.

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