Land: Behinderung im Alter als großes Thema

Heute ist internationaler Tag der Menschen mit Behinderung. Die Landesregierung betont die Wichtigkeit von Barrierefreiheit und einem selbstverständlichen Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung. Bedeutender werde auch das Thema Behinderung im Alter.

Laut Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) geht es darum, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Schwerpunkte seien neben der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Integration am Arbeitsmarkt vor allem auch die Entlastung der Familien, heißt es in einer Aussendung der Landesregierung.

Gemeinsam mit engagierten Menschen, mit den Einrichtungen der Integrationshilfe und mit Hilfe der finanziellen Mittel des Sozialfonds sei in den letzten Jahren bereits vieles in diesen Bereichen geleistet worden. Für 2018 sind im Sozialfonds des Landes rund 72 Millionen Euro für die Integrationshilfe für Menschen mit Behinderung vorgesehen.

Großes Thema: Behinderung im Alter

Auch auf die künftigen Herausforderungen und Bedürfnisse müsse man engagiert eingehen, betont Wallner: „Diese liegen insbesondere in den Bereichen Frühförderung, Qualifizierung und Wohnen. An Bedeutung gewinnt angesichts der hohen Lebensstandards und der guten medizinischen Versorgung in Vorarlberg jedoch auch das Thema Behinderung im Alter“, so der Landeshauptmann.

Pflegeheime müssten deshalb auf zukünftige Anforderungen vorbereitet werden, bis Ende 2018 sollen 30 ältere Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf in Pflegeheimen und Sozialzentren betreut werden, so Wallner, der sich bei den Institutionen und Menschen bedankt, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen.

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