Herausforderung: Bahnverkehr über die Grenzen

Fachleute haben am Samstag in Bregenz über die Zukunft des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs diskutiert. Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen Vorarlberg, Deutschland und der Schweiz.

Vorarlberg sei eine stark wachsende Region in Europa und brauche im Personen- und Güterverkehr moderne Verkehrsinfrastruktureinrichtungen mit den angrenzenden Ländern, so Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Es gelte die Fahrzeiten der Züge zwischen München und Zürich zu verkürzen. Auf deutscher Seite müsse die Elektrifizierung und der Gleisausbau verstärkt werden.

Diskussion um Öffentlichen Verkehr

Fachleute diskutierten in Bregenz über den Ausbau und die Ziele beim grenzüberschreitenden Regionl-, Fern- und Güterverkehr auf der Schiene.

Das passiere aber nur langsam, sagte Wilfried Franke vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben. Der öffentliche Verkehr habe in Deutschland nicht den Stellenwert wie in Österreich oder der Schweiz.

Eine Frage des Preises

Der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann sieht die unterschiedlichen Tarifsysteme im Bodenseeraum als ein Problem. Im St. Galler Rheintal kostet ein Jahresticket fast 2.000 Franken, die Jahreskarte in Vorarlberg hingegen nur 365 Euro.

Vorarlberg werde weiter auf den Ausbau der Schiene setzen, sagte Landesrat Johannes Rauch. So sei es notwendig, jetzt schon Flächen für ein drittes Gleis im Rheintal vorzusehen.

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