Ski-Tageskarte kostet durchschnittlich 36 Euro

Die Vorarlberger Skigebiete haben vor der bevorstehenden Wintersaison die Preise für die Skitickets um rund drei Prozent angehoben. Durchschnittlich zahlt ein Vorarlberger für eine Tageskarte 36 Euro.

Am 1. Oktober haben die Vorarlberger Skigebiete mit dem Saisonkartenvorverkauf begonnen. Die Preise wurden laut Wirtschaftskammer mit einer Steigerung bei den Saisonkarten um circa 2,5 Prozent moderat angepasst, bei den Tageskarten betrage die Erhöhung etwa 3,4 Prozent.

Tageskarte im Ebnit am günstigsten

Als Einheimischer zahlt man durchschnittlich 36 Euro für eine Tageskarte. Das günstigste Ticket gibt es um 18 Euro im Ebnit, und in insgesamt 16 Vorarlberger Skigebieten gibt es Tageskarten für weniger als 40 Euro. Die teuerste Tageskarte gibt es im Skigebiet Silvretta-Montafon für 52,50 Euro. Familienkarten kosten heuer für zwei Erwachsene und zwei Kinder durchschnittlich etwa 96 Euro.

Freerider Arlberg
Vorarlberg Tourismus/ Sepp Mallauner

Wer im kommenden Winter viel Zeit auf der Piste verbringen will, der sollte den Vorverkauf ab 1. Oktober nutzen. Viele Saisonkarten sind bis mindestens Anfang Dezember günstiger zu haben.

Viele Leistungen im Preis enthalten

Laut Markus Comploj, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen, sind im Ticketpreis nicht nur die Lifte und Pisten inkludiert. Es gebe auch viele Leistungen, die von den Gästen nicht auf den ersten Blick gesehen würden. „Das betrifft zum Beispiel den Lawinenschutz und die Pistensicherung, die Pistenrettung, Schneekanonen und verschiedene Infrastruktureinrichtungen", so Comploj.

Konkret setze sich der Ticketpreis aus den laufenden Kosten für Personal, Versicherung, Miete, Marketing, Instandhaltung und Materialaufwand mit Beschneiung und Energie zusammen. Bei einem Ticketpreis von 40 Euro bleiben laut Comploj im Schnitt nur 0,78 Euro Überschuss übrig.

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