SOV-Chefdirigent kündigt Abschied an

Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) muss sich einen neuen Chefdirigenten suchen: Gérard Korsten legt sein Amt im Sommer 2018 nach 13 Saisonen nieder. Damit beginnt jetzt die Suche nach einem Nachfolger.

Der 57-Jährige hat die Position des Chefdirigenten 2005 von Christoph Eberle übernommen, der das SOV 17 Saisonen lang geleitet hatte. Er habe das Gefühl, dass dem Orchester neue Impulse guttun würden, meinte Korsten am Montag in einer Aussendung. Dem Symphonieorchester will er auch weiterhin treu werden: Er wird auch zukünftig ein Abokonzert pro Jahr leiten.

Chefdirigent Symphonieorchester Gérard Korsten
Symphonieorchester Vorarlberg/Marco Borggreve
Gérard Korsten

SOV-Präsident Manfred Schnetzer und Geschäftsführer Thomas Heißbauer dankten Korsten für seinen langjährigen Einsatz und würdigten seine Verdienste. „Er hat das Orchester mit seiner Persönlichkeit und seinem künstlerischen Verständnis geprägt“, sagte Heißbauer. In Sachen Nachbesetzung werde man in nächster Zeit Gespräche führen „und schauen, wer wirklich gut zu uns und unserem Anforderungsprofil passt“.

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