ZIMA will aus Seequartier-Projekt aussteigen

Bei der Seequartier GmbH in Bregenz kommt es zu einer Verschiebung der Eigentumsanteile: Die ZIMA Holding plant aus dem Projekt auszusteigen. Sie hielt bislang 30 Prozent der Anteile.

Grund für den möglichen Ausstieg sei unter anderem, dass die Seequartier-Bauetappen Bahnhof und Hotel zeitlich vorgezogen werden, informierte Alexander Nußbaumer, CEO der ZIMA-Unternehmensgruppe, am Dienstag.

Seestadt Seequartier Bregenz Fotos Pläne Stand November 2014
Amt der Landeshauptstadt Bregenz

Vor allem arbeite ZIMA aber an Großprojekten wie dem Emspark in Hohenems und konzentriere sich auf den Marktaufbau in Wien sowie die Weiterentwicklung in München und der Ostschweiz. Die Gespräche über einen Rückzug laufen.

Baueinreichung noch im ersten Halbjahr 2017

Die zwei verbleibenden Partner - Rohmberg Bau und die i+R Gruppe - planen ihre Anteile jeweils auf 50 Prozent aufzustocken. Unter dem Projektnamen Seequartier soll eine Überbauung des Bahnhofsareals in Bregenz samt der Errichtung eines neuen Bahnhofes kommen.

Nach dem Stopp der Seestadt müssen die Pläne derzeit adaptiert werden. Die Baueinreichung soll aber noch im ersten Halbjahr 2017 erfolgen, erklärte Projektsprecher Hubert Rhomberg am Dienstag.

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