Zwist um Hörbranzer Raststätte geht weiter

Landesvolksanwältin Strele hat beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einen Antrag auf Aufhebung des Flächenwidmungsplanes rund um die geplante Autobahnraststätte Hörbranz eingebracht. Das Betreiber- und Errichter-Konsortium will trotzdem mit den Behördenverfahren starten.

Strele ist der Ansicht, das Umweltverträglichkeitsgutachten zum Raststättenprojekt in Höbranz sei mangelhaft gewesen. Deshalb hat sie vor Weihnachten einen Antrag auf Aufhebung des Flächenwidmungsplanes beim VfGh eingebracht.

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Video: Beitrag von Bernhard Stadler

Projektsprecher weist Vorwürfe zurück

Der Sprecher des Raststättenprojektes, Joachim Nägele, weist die Vorwürfe zurück. Entscheidende Dokumente würden nämlich falsch wiedegegeben. Das Betreiber- und Errichter-Konsortium, dem auch die Rhomberg-Gruppe angehört, will trotzdem mit den Behördenverfahren starten.

Bis Herbst könnten erste Baubescheide vorliegen - ebenso wie die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zu den Bedenken der Volksanwältin.

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