Schweizer wehren sich gegen „Rhesi“

Gegen das Rheinausbau-Projekt „Rhesi“ formiert sich jetzt auch auf Schweizer Seite Widerstand: Die Gemeindepräsidenten des Schweizer Rheintals wenden sich in einem offenen Brief mit ihren Bedenken zur Wasserversorgung an die Öffentlichkeit.

Die Gemeindepräsidenten des St.Galler Rheintals sprechen in einem offenen Brief von einem inakzeptablen Vorgehen. Die derzeit vorliegenden Planungsvarianten im Rahmen des Projekts Rhesi („Rhein, Erholung und Sicherheit“) würden dazu führen, dass die Grundwasserversorgung komplett aufgelassen werden müsste. Gemeinden und Wasserverbände hätten nur zwei Wochen Zeit bekommen, um Stellung zu nehmen.

Unterstützung von der Gemeinde Lustenau

Die Schweizer Gemeinden werden von der Gemeinde Lustenau unterstützt, dort würden beide Grundwasserbrunnen wegfallen. Bürgermeister Kurt Fischer fordert, dass man intensiv prüft, ob es technische Möglichkeiten gibt, damit diese Brunnen im Rheinvorland bleiben können. Auch Alternativen auf dem Gemeindegebiet seien zu prüfen.

Bis jetzt habe die IRR (Internationale Rheinregulierung) vor allem die Bereiche Erholung und Ökologie gewichtet: „Jetzt braucht es einen klaren Fokus auf die Wasserversorgung", so Fischer.

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