Unteres Rheintal: Probebohrungen ab 2013

Die Verkehrsplanung im Unteren Rheintal wird immer konkreter: Bereits zu Beginn des neuen Jahres sollen Probebohrungen durchgeführt werden. Die Entscheidung für eine der Umfahrungsvarianten dürfte aber erst bis Mitte 2014 fallen.

Im Zuge des Planungsverfahrens „Mobil im Rheintal“ wurden auch zehn Empfehlungen für die Erreichung einer Verkehrslösung im Unteren Rheintal an die Landesregierung überreicht. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) informierte kürzlich die Vertreter des Regionalforums über die aktuelle Situation und die weitere Vorgangsweise bei den Planungsarbeiten.

Wie auf vorarlberg.ORF.at berichtet, hat sich das Regionalforum im Planungsprozess für eine Verbindung durch das Ried mit Untertunnelung und für die Ostumfahrung von Lustenau zur weiteren Prüfung entschieden - mehr dazu in Riedstraße: Variante Z und CP werden weiterverfolgt.

Prüfungsabschluss bis 2014 erwartet

Die Probebohrungen im nächsten Jahr - im Lauteracher Ried und am Ostrand von Lustenau - sollen Rückschlüsse über die technische Machbarkeit der Varianten und Aufschlüsse über die zu erwartenden Baukosten geben. Landesstatthalter Rüdisser geht davon aus, dass bis spätestens 2014 alle Prüfungen und Erhebungen abgeschlossen sind. Bis Mitte 2014 soll dann klar sein, welche Variante aufgrund des Verfahrensrisikos und der Kostenschätzungen in ein Genehmigungsverfahren geschickt wird.

Die Riedvariante mit einem rund 2,5 Kilometer langen Tunnel würde 330 bis 440 Millionen Euro, die Ostumfahrung rund 220 Millionen kosten.

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