Verstorbene 26-Jährige: Verfahren abgebrochen

Im März 2018 ist eine 26-jährige Frau aus Lustenau vermisst gemeldet worden, erst Monate später fand man ihre sterblichen Überreste. Die Todesursache ist unklar - und wird es wohl auch bleiben. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren nämlich abgebrochen.

Im September des Vorjahres fand ein Wanderer erste Knochenteile. Kurze Zeit später war es Gewissheit: Die sterblichen Überreste gehörten zu jener jungen Frau, die seit Anfang März in Lustenau vermisst wurde. Im Rahmen einer großangelegten Suchaktion wurden weitere Knochenteile zutage gefördert. Die erste Schlussfolgerung der Experten: Ein Fremdverschulden dürfte nicht vorliegen.

Spätestens jetzt ist klar, dass die Todesursache wohl im Dunkeln bleiben wird. Wie Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, gegenüber dem ORF bestätigt, wurden die vorhandenen Spuren zwar ausgewertet. Es sei aber nicht möglich, eindeutig festzustellen, wie die 26-Jährige gestorben ist . Das Verfahren wurde deswegen abgebrochen. Das heißt: Es wird nicht ermittelt - außer, es tauchen neue Spuren auf.

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