Aufnahme ins Gymnasium wird überdacht

In den Gymnasien ist nicht für alle Volksschüler Platz, die ein Abschlusszeugnis mit ausschließlich „Sehr gut“ haben. Um den Andrang in den Griff zu bekommen, überlegt die Schulbehörde neue Aufnahmeverfahren.

Die große Zahl an Volksschülern mit „Sehr Gut“ im Zeugnis stellt die Schulbehörden weiter vor Herausforderungen. Wie berichtet, können an den Gymnasien in Dornbirn 35 Schüler nicht aufgenommen werden. Der Andrang ist zu groß. In den nächsten Wochen müssen die notwendigen Plätze gefunden werden. Darüber hinaus will die Schulbehörde das Problem grundsätzlicher lösen.

Bestimmung der Reife

Eine Arbeitsgruppe soll nun eingerichtet werden. „Wir überlegen und prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, Volksschüler nach einem ganzheitlichen Verfahren einzustufen“, so AHS-Landesinspektorin Christine Schreiber. Dabei müssten mehrere Kriterien zur Erfassung der Gymnasium-Reife herangezogen werden.

Zuweisung wäre gesetzlich möglich

Für die 35 Schüler von Dornbirn, die noch keinen Platz haben, wird laut Schreiber in den nächsten Wochen eine Lösung gesucht. Rein gesetzlich könne die Zuteilung in eine andere Schule aufgrund der regionalen Nähe erfolgen oder, wenn sich Schwester oder Bruder bereits an der Schule befinden. Die Einführung einer zusätzlichen Klasse würde laut Schreiber zusätzliche personelle und räumliche Kapazitäten verlangen.

Links: