Verein „Bodenfreiheit“ erhält Binding-Preis

Der Vorarlberger Verein „Bodenfreiheit“ erhält in diesen Minuten in Vaduz einen Binding-Preis für Natur- und Umweltschutz. Es ist dies einer der renommiertesten Auszeichnungen, die auf diesem Gebiet vergeben werden und bringt dem gemeinnützigen Verein ein Preisgeld von über 8.000 Euro.

Kuratorium-Mitglieder

  • Mario F. Broggi (Triesen) als geschäftsführender Präsident
  • Andreas Adank (Fläsch)
  • Martin Boesch (St. Gallen)
  • Georg Grabherr (Wien)
  • Eva Pongratz (Grafenau, Bayern)

Seit 1986 werden gemäss den Leitlinien der Binding Stiftung Preise verliehen. Das Kuratorium hat die Aufgabe, die auszuzeichnenden Preisträger zu bezeichnen. Der Stiftungsrat bestätigt die Nomination.

Der heurige „Große Binding-Preis“ geht an den Schweizer Andreas Speich und den Deutschen Hans Dieter Knapp - zwei Förderer alter europäischer Buchenwälder. Verliehen wurde die mit 50 000 Franken dotierte Auszeichnung am Freitag in Vaduz.

Neben dem Hauptpreis wurden drei Binding-Preise zu je 10.000 Franken (umgerechnet über 8.000 Euro) verliehen: und zwar an den Schweizer Angelo Andina für seine lokale und regionale Initiativen im Unterengadin, an den Verein Symbiose aus Liechtenstein und an den Vorarlberger Verein „Bodenfreiheit“.

Zweite hoch dotierte Auszeichnung in diesem Jahr

Der Verein „Bodenfreiheit“ möchte mit möglichst vielen Mitgliedern Grundstücke kaufen und auf ewig unbebaut lassend und öffentlich zugänglich machen. Derzeit sind rund 300 Menschen, die jeden Monat zehn Euro einzahlen in dieser Bewegung engagiert.

Für den Verein ist es heuer nach dem Hypo-Umwelt-Förderpreis bereits die zweite hoch dotierte Auszeichnung. Mit seiner Hilfe konnte bereits der Fußballplatz im Ortszentrum von Dafins „gerettet“ werden.

Öffentliche Generalversammlung am 25. November

Am 25. November findet ab 18.30 Uhr die öffentliche Generalversammlung des Vereins in der Inatura Dornbirn statt. Ab 20.00 Uhr wird Michael Pelzer, Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Weyarn, einen Vortrag zum Thema „Eigentum, Gemeinwohl und der Umgang mit Grund und Boden“ halten. Weyarn gilt als Paradebeispiel für nachhaltige, geglückte Bodenpolitik, die Menschen und Natur zugute kommt.

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