Menschen sitzen im Park
Matthias Rhomberg
zeughaus
ORF Vorarlberg

Hochkarätige Jury beim „Sound@V“

Eine internationale Fachjury bewertet die teilnehmenden Bands und Soloacts des „Sound@V“ vom ORF Vorarlberg. Mit dabei sind unter anderen Gerrit Kinkel, Virginia Ernst und Michael „Kosho“ Koschorreck.

Hier geht es zum Anmeldeformular für den Musikpreis „Sound@V“

Anfang August werden die fünf Nominierten der vier Hauptkategorien des „Sound@V“ bekanntgegeben. Diese insgesamt 20 nominierten Bands und Soloacts stellen sich dann einer Online-Abstimmung auf vorarlberg.ORF.at sowie einem Voting einer mit internationalen Musikgrößen besetzten Jury, die in den nächsten Tagen noch weiter komplettiert wird.

Ländle-Export

Teil dieser Jury ist der in Los Angeles lebende Musikproduzent Gerrit Kinkel. Er ist in Hörbranz aufgewachsen und dadurch eng mit Vorarlberg verbunden. Nach seiner Ausbildung am Landeskonservatorium in Feldkirch absolvierte Kinkel die Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und im Anschluss das „Berklee College of Music“ in Boston. Seit dem Jahr 2010 ist er freischaffender Musikproduzent und Komponist. Seine Arbeit brachte ihm bereits drei Grammy Awards und neun Nominierungen ein. Er arbeitete unter anderen mit Cher, Pink, Justin Bieber oder Stevie Wonder zusammen.

Gerrit Kinkel
Privat
Gerrit Kinkel, Musikproduzent

Vom Eishockey auf die Bühne

Ebenfalls Mitglied der Fachjury ist die österreichische Singer-Songwriterin Virginia Ernst. Sie war ursprünglich Eishockeyprofi, spielte mit 13 Jahren bereits im österreichischen Damen-National-Team und nahm an insgesamt fünf Weltmeisterschaften teil. Das Gitarrespielen brachte sie sich selbst bei und als sie im Jahr 2011 ihre Eishockey-Karriere beendete, widmete sie sich voll und ganz der Musik. 2012 erschien ihr erster Song „I wish“ und spätestens mit der Nummer „Rockin“ schaffte sie 2014 den großen Durchbruch. Seit 2018 veranstaltet Ernst das Konzert „#WeAre Starke Stimmen – Starke Frauen“ anlässlich des „World Women´s Day“.

Virginia Ernst
Ben Leitner
Virginia Ernst, österreichische Singer-Songwriterin

Von klein auf der Musik verbunden

Michael „Kosho“ Koschorreck sitzt ebenfalls in der hochkarätigen Fachjury. Er wusste schon recht früh, dass ihn die Musik sein ganzes Leben lang begleiten werde. Mit gerade einmal sechs Jahren startete er am heimischen Plattenteller seine erste eigene „Radioshow“. Mit zehn Jahren bekam er seine erste Gitarre von seiner Großmutter und im Alter von 14 Jahren gründete er seine eigene Band. Schon damals schrieb er einige Songs selbst. Nachdem er in mehreren Bands gespielt und verschiedene Musikgenres ausprobiert hatte, startete er Anfang der 1980er Jahre als Songwriter durch. Seit 1999 ist „Kosho“ festes Mitglied der Band „Söhne Mannheims“, mit denen er für erfolgreiche Alben und außerordentliche Live-Performances zahlreiche Auszeichnungen wie den „Echo“ oder den „Comet“ erhalten hat.

Michael Kosho Koschorreck
Privat
Michael „Kosho“ Koschorreck, Gitarrist „Söhne Mannheims“

Außergewöhnlicher Stil als Markenzeichen

Viertes Mitglied der internationalen Fachjury ist „Ankathie Koi“. Die deutsche Sängerin und Komponistin heißt mit bürgerlichem Namen Kathrin Isabella Winklbauer und lebt seit 2009 in Wien. 2011 gründete sie gemeinsam mit Judith Filimónova das Duo „Fijuka“. Als Soloprojekt „Ankathie Koi“ steht sie seit 2015 auf der Bühne. Ihr Soloalbum „I Hate The Way You Chew“ erschien 2017. Ihr Markenzeichen ist ihr außergewöhnlicher Stil.

Ankathie Koi
Kerstin Musl
Ankathie Koi, deutsche Sängerin und Komponistin

Ö3 Urgestein

Eberhard Forcher ist ein absolutes Radio-Urgestein. Und das, obwohl er eigentlich Sonderschullehrer werden sollte. Es kommt meist anders, als man denkt: Am Tag vor seiner Pragmatisierung kündigte Eberhard Forcher gegen den Willen der Eltern seine fixe Stelle und wanderte in die Vereinigten Staaten aus. Dort infizierte sich der Lienzer mit dem Punk-Virus und kaufte sich seine erste E-Gitarre, kam zurück und gründete die Combo „Tom Pettings Hertzattacken“. Die Single „Bis zum Himalaya“ kletterte 1983 bis auf Platz 18 der heimischen Hitparade. Parallel dazu fasste Eberhard bei Ö3 beruflich Fuß. Ausgangspunkt war die legendäre „Musicbox“, von dort ging es weiter zum „Treffpunkt Ö3“. Es folgten der „Nachtexpress“, die „Radiothek“, „Radiodrom“ und „Radio Gaga“. Rund 19 Jahre moderierte er „Solid Gold“ und holte Sonntag für Sonntag die größten Schätze aus dem Ö3-Musikarchiv.

Eberhard Forcher
(c) Moni Fellner
Eberhard Forcher, Ö3 Urgestein

„Sound@V“ – Das Logo

Der „Sound@V“ hat nun auch sein eigenes Logo. Entworfen von der „Zeughaus Design GmbH“ in Feldkirch soll das schlicht wirkende, aber durchaus durchdachte Logo der hohen Qualität der Vorarlberger Musikschaffenden gerecht werden. Die Herausforderung dabei war, ein Logo zu gestalten, das Wiedererkennungswert hat und über Jahre bestehen soll. Das Logo ist das Herz der neuen Marke und muss sowohl digital/online als auch im Druck gut funktionieren.

Sound@V Logo
zeughaus

Award-Show als großes Finale

Die Musikpreise in den vier Kategorien Pop/Rock, Weltmusik, Alternative/Singer-Songwriter sowie Newcomer und einem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro werden im Rahmen des „poolbar-Festivals“ am 29. August 2020 beim „Alten Hallenbad“ in Feldkirch vergeben.

ORF Landesdirektor Markus Klement
Maurice Shourot
Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Die mit internationalen Größen der Musikbranche besetzte Fachjury zeigt, in welcher Größenordnung sich der neue Musikpreis des ORF Vorarlberg, ‚Sound@V‘, bewegt. Bis zum 26. Juli können sich Bands und Soloacts mit Vorarlberg-Bezug noch unter vorarlberg.ORF.at bewerben und ihre Werke dem hochkarätigen Jurorenteam präsentieren.“