Diskussion über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Sender

Ladina Heimgartner (SRG/RTR), Peter Boudgoust (SWR/ARTE) und Alexander Wrabetz (ORF) diskutierten beim „Kipfel-Treffen der Vorarlberger Wirtschaft“ im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg.

Wie sehr das Thema „Sinn und Nutzen von öffentlich-rechtlichen Medien“ die Menschen bewegt, zeigte sich am 25. Oktober beim „Kipfel-Treffen der Vorarlberger Wirtschaft“. Der ORF Vorarlberg und die Industriellenvereinigung Vorarlberg hatten zum Frühstück und zum anregenden Austausch über das Mediengeschehen in Österreich und Europa ins ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn geladen.

ORF-Landesdirektor Markus Klement und Martin Ohneberg, Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg, begrüßten frühmorgens rund hundertdreißig hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien.

Regionale Sender wichtig für ORF

„Die Öffentlich-Rechtlichen - notwendig oder überflüssig?“: Das war das Thema am Donnerstagmorgen beim Kipfeltreffen der Vorarlberger Wirtschaft.

Diskussion mit erfahrenen Medienmanagern

„Die Öffentlich-Rechtlichen – notwendig oder überflüssig?“ lautete das Thema der Diskussionsrunde, die von Gerd Endrich, Chefredakteur des ORF Vorarlberg, moderiert wurde. Drei erfahrene Medienmanager diskutierten dazu an diesem Morgen: Ladina Heimgartner, stellvertretende Generaldirektorin der SRG (Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft) und Direktorin von RTR, dem öffentlich-rechtlichen Sender der rätoromanischen Schweiz, Peter Boudgoust, Intendant des deutschen SWR (Südwestrundfunk) und Präsident des Vorstands des deutsch-französischen Kultursenders ARTE, sowie Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF.

Öffentlich-rechtliche Medien in Bewegung

Nicht erst seit der Volksabstimmung in der Schweiz wird in vielen europäischen Ländern über Sinn, Nutzen und Kosten der öffentlich-rechtlichen Medien diskutiert. Wo sich jedoch fast alle einig sind: Es braucht Reformen, es braucht Bewegung. Die öffentlich-rechtlichen Unternehmen sehen die Situation durchaus selbstkritisch. Beim „Kipfel-Treffen“ diskutierten Ladina Heimgartner, Peter Boudgoust und Alexander Wrabetz über neu zu definierende Aufgaben und Strukturen, welche Veränderungen und Verbesserungen in Angriff genommen werden müssen, wie breit oder schmal die Angebotspalette öffentlich-rechtlicher Medien sein soll sowie über Quotendruck, politische Einflussnahme und Digitalstrategien.

Über das „Kipfel-Treffen“

Das „Kipfel-Treffen der Vorarlberger Wirtschaft“ hat bereits eine jahrelange Tradition. Zu der Veranstaltungsreihe werden stets hochkarätige Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Wirtschaft und Medien ins ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein spannender Impulsvortrag, der zum Austausch über ein aktuelles wirtschaftliches, medienpolitisches oder gesellschaftliches Thema bei einem ausgiebigen Frühstück anregt.