Finissage und Lesung zu „Museum - R“

Der Künstler Marbod Fritsch hat Menschen aus Vorarlberg aufgefordert, einen Satz einzusenden, der ihr Leben verändert, sie geprägt, berührt oder beeinflusst hat. Die Ausstellung, die daraus entstanden ist, wurde am 5. April mit einer Finissage abgeschlossen.

Ein Satz, der Freude bereitet, der vielleicht Angst gemacht hat, ein Satz, den man immer wieder hören will oder den man nie wieder hören kann - einen solchen Satz wollte Marbod Fritsch zugesandt bekommen. In den vergangenen Wochen hat er damit im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg das temporäre „Museum – R“ eingerichtet. Das „R“ im Museumsnamen steht für den letzten Buchstaben von „temporär“, aber auch für den ersten von „Rosebud“, das Schlüsselwort aus Orson Welles Film „Citizen Kane“.

Lesungen im Rahmen der Finissage

Im Rahmen der Finissage am 5. April gab es zum letzten Mal die Möglichkeit, dieses spannende temporäre Museum zu besuchen. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand auch eine Lesung mit namhaften Autorinnen und Autoren statt: Hans Platzgumer, Grid Marrisonie, Martina Mittelberger, Constantin Göttfert und Linda Achberger haben jeweils einen Satz aus dem „Museum R“ herangezogen und mit bzw. zu diesem Satz einen Text verfasst, den sie bei der Finissage vorgetragen haben.

Nun hat Fritsch im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg das temporäre „Museum – R“ eingerichtet. Das „R“ im Museumsnamen steht für den letzten Buchstaben von „temporär“, aber auch für den ersten von „Rosebud“, das Schlüsselwort aus Orson Welles’ Film „Citizen Kane“.

Künstler Marbod Fritsch studierte von 1987 bis 1992 Malerei und Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Die Auseinandersetzung mit Text und Sprache sind wiederkehrende Themen in seinem Werk.