THEMENBILD: Illustration zum Thema „Polizei / Verkehr / Kontrolle“: Ein Beamter der Landesverkehrsabteilung mit einem Polizei-Anhaltezeichen mit der Aufschrift „Halt – Polizei“ bei einem Fototermin
APA/BARBARA GINDL
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Chronik

Ostern: Weniger Führerscheine einkassiert

Am heurigen Osterwochenende sind bei Verkehrskontrollen in Vorarlberg deutlich weniger Führerscheine wegen Alkohol und Drogen abgenommen worden als vor einem Jahr. Allerdings wurden bei zehn Unfällen zehn Menschen verletzt.

Jedes Jahr zu Ostern macht die Polizei in ganz Österreich Verkehrskontrollen. Zu dieser Zeit sind viele Einheimische und viele Gäste unterwegs. Das heurige Ergebnis in Vorarlberg: Elf Autofahrerinnen und Autofahrer verloren zwischen Karfreitag und Ostermontag ihren Führerschein, weil sie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss unterwegs waren. Im vergangenen Jahr waren es am Osterwochenende 26, also mehr als doppelt so viele, wie aus den Zahlen des Innenministeriums für Vorarlberg hervorgeht.

Insgesamt erwischte die Polizei am Osterwochenende zwölf Alkohol- und zwei Drogenlenker auf Vorarlbergs Straßen. Österreichweit verzeichnete das Ministerium diesbezüglich einen Rückgang: Bei den erwischten Alkohollenkern waren es zehn Prozent weniger, bei den Autofahrern unter Drogeneinfluss gab es einen Rückgang um 30 Prozent.

Weniger Geschwindigkeitssünder

Neben der Fahrtauglichkeit der Lenker wurde bei den Kontrollen auch die Geschwindigkeit geprüft. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hielten sich mehr Autofahrer an die Geschwindigkeitsvorgaben. In Vorarlberg wurden am heurigen Osterwochenende zwischen Karfreitag und Ostermontag 3.153 Autos geblitzt, weil sie zu schnell unterwegs waren.

Dennoch: Es gab zehn Verkehrsunfälle im Land, bei denen zehn Menschen verletzt worden. Österreichweit kamen fünf Menschen bei Verkehrsunfällen zu Ostern ums Leben.