Bregenz am 15.09.2023  Demo Friday for Future, 
In der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz haben am Freitag laut Schätzung der Polizei etwa 700 Personen am weltweit organisierten Klima-Streik der „Fridays For Future“-Umweltbewegung teilgenommen. Wi
Mathis Fotografie
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Politik

Anti-Israel-Post: Vorarlberger Fridays distanzieren sich

Der Vorarlberger Sprecher der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“, Johannes Hartmann, distanziert sich von den israelfeindlichen Äußerungen der internationalen Fridays-Bewegung. Wir lehnen antisemitische Inhalte ab, sagt Hartmann.

Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ sind schon durch zahlreiche Protestaktionen aufgefallen. Zuletzt aber auch durch ihre Äußerungen zum Nahostkonflikt in Sozialen Medien. Da war bei der internationalen Organisation etwa die Rede von einem „Völkermord an den Palästinensern“.

Der Sprecher von „Fridays for Future“ in Vorarlberg, Johannes Hartmann, formuliert die Vorarlberger Position aber so: "Wir in Vorarlberg distanzieren uns ganz klar gemeinsam mit „Fridays Österreich" von den antisemitischen Inhalten der Fridays international. Glücklicherweise ist es so, dass diese Posts auch nicht die Meinung der ganzen weltweiten Bewegung repräsentieren. Diese Posts wurden in Telegramgruppen, von einigen wenigen Leuten, die sehr viel zu sagen haben, gemacht.“

„Fridays for Future“ in D und Ö distanzieren sich

Die österreichischen und deutschen Aktivistinnen und Aktivisten von „Fridays for Future“ („FFF“) haben sich angesichts des Gaza-Krieges klar von israelfeindlichen Äußerungen auf dem internationalen Account der Klimaschutzbewegung distanziert. „Nein, der internationale Account spricht – wie zuvor betont – nicht für uns. Nein, der Post ist nicht mit uns abgestimmt. Nein, wir stimmen nicht mit den Inhalten überein“, schrieb die deutsche Gruppe heute auf Twitter (X).

„Als ‚FFF‘ in Ö stehen wir geschlossen gegen Antisemitismus & distanzieren uns daher mit aller Deutlichkeit von dessen Posts“, hieß es auf dem österreichischen Account.

Auf Instagram hatte der internationale „FFF“-Account harte Anschuldigungen gegen den israelischen Staat und „westliche Medien“ erhoben. „Wie westliche Medien Sie durch Gehirnwäsche dazu bringen, sich auf die Seite Israels zu stellen“, heißt es in dem Post zunächst.