Senioren und Sicherheit – Symbolbild DEU, Deutschland, Berlin: Eine Seniorin hält die Kette ihrer Wohnungstür, die geöff
IMAGO/Nikito
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Chronik

94-Jähriger übergab 80.000 Euro an Betrüger

Vorarlberg wird derzeit von einer Anrufwelle von Betrügern überrollt. Die Kriminellen versuchen, ihren Opfern Bargeld und Wertgegenstände zu entlocken. In Bludenz wurde nach Angaben der Polizei ein 94-Jähriger dazu gebracht, dass er einem vermeintlichen Gerichtsbediensteten Geld und Wertgegenstände in Höhe von 80.000 Euro übergeben hat.

Die Unbekannten geben sich als Polizisten, Kriminalbeamte oder Gerichtsbedienstete aus. In den Telefonaten behaupten sie, dass in der Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten oder dass Bekannte im Gefängnis seien und eine Kaution notwendig wäre. Mit diesen Lügengeschichten sollen die Gesprächspartner verunsichert werden. Bei dem genannten Fall in Bludenz ist das den Betrügern auch gelungen.

Die Kriminalpolizei rät dringend:

  • Geben Sie Informationen über Wertgegenstände, vorhandenes Bargeld oder Bankguthaben niemals bekannt. Die Polizei, das Gericht oder andere seriöse Unternehmen holen derartige Informationen nie telefonisch ein.
  • Beenden Sie Dubiose Anrufe sofort bzw. fragen Sie konkret nach dem Namen des Beamten, seiner Dienststelle und der telefonischen Erreichbarkeit.
  • Bringen Sie den Sachverhalt bei der nächsten Polizeidienststelle zur Anzeige.
  • Informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten über diese Betrugsmasche.
  • Rufen Sie die örtlich zuständige Polizei auf der Ihnen bekannten Rufnummer zurück.