Feuerwerksraketen
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Wirtschaft

Auch Feuerwerk heuer deutlich teurer

Wer zu Silvester Feuerwerkskörper kaufen will, muss dafür deutlich mehr als im Vorjahr bezahlen. Die Preise sind um 15 bis 20 Prozent gestiegen. Dennoch sei das Geschäft in Vorarlberg gut angelaufen, heißt es von den Händlern.

Als Hauptgrund für die Preissteigerung nennt der Verband der Pyrotechniker die Transportkosten. Die höheren Kosten dürften aber nicht viele vom Kauf abschrecken.

Feuerwerks-Händler Jan Amann berichtet von einem bisher guten Geschäft in Vorarlberg. Im Schnitt gebe jede Kundin und jeder Kunde rund 60 Euro aus. Für die Fachhändler sei es von Vorteil, dass immer mehr Supermärkte keine Feuerwerkskörper verkaufen, wie Spar, Lidl, Sutterlüty und Hofer. Auch Billa und Penny verkaufen keine Feuerwerkskörper mehr.

Regeln in den Gemeinden beachten

Vor dem Zünden von Feuerwerken sollte man sich erkundigen, welche Regeln in der jeweiligen Gemeinde gelten. In einigen Vorarlberger Gemeinden bleiben Feuerwerke inzwischen auch an Silvester verboten, beispielsweise in Bregenz, Feldkirch, Götzis und Egg.

In Lustenau und Hard etwa sind Feuerwerke zu Silvester erlaubt, allerdings nur zwischen 23.00 und 1.00 Uhr. Bisher war es in Hard erlaubt, Feuerwerkskörper von 31. Dezember, 19.00 Uhr, bis 1. Jänner, 1.00 Uhr, zu zünden. Der Gemeindevorstand der Marktgemeinde hat allerdings beschlossen, dass für den Jahreswechsel 2022/23 Feuerwerkskörper nur von 23.00 Uhr bis 1.00 Uhr erlaubt werden. Außerdem wurde beschlossen, dass zum Jahreswechsel 2023/24 die Sondergenehmigung für Feuerwerkskörper gar nicht mehr erteilt wird.