Pride Parade Bregenz
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Hunderte bei Pride-Parade in Bregenz

Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz – dafür stehen die Demonstrationen am Christopher-Street-Day. Für die Rechte der LGTBQIA+-Community sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sind am Samstag auch in Bregenz mehrere hundert Menschen auf die Straße gegangen.

Die Stimmung war ausgelassen bei der diesjährigen Regenbogenparade in Bregenz. Die Botschaften der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren ähnlich wie in den vergangenen Jahren, sie sind aber immer noch notwendig. „Letztes Jahr wurde mein bester Freund von Homophoben zusammengeschlagen. Als darüber berichtet wurde, waren auch in den Kommentaren sehr viele homophobe Reaktionen. Da sind noch sehr viele Baustellen offen“, sagt Theo Maaß. „Wir wollen Akzeptanz im sozialen Konzept“, so Nadine Thaqui.

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Weil Störungen und Anfeindungen gegenüber den Demonstrierenden immer wieder vorkommen, haben sich Stadt und Veranstalter bereits im Vorfeld Gedanken um die Sicherheit gemacht. „Es gab ja in der Vergangenheit einige Zwischenfälle und darum haben wir uns bemüht, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen“, sagt der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ).

Pride-Parade in Bregenz

Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz – dafür stehen die Demonstrationen am Christopher Street Day. Für die Rechte der LGTBQIA+-Community sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung sind heute auch in Bregenz mehrere Hunderte Menschen auf die Straße gegangen – geschmückt natürlich mit Regenbogenfarben und begleitet oder geschützt von Polizeibeamten.

„Wichtig zu zeigen, dass es eine Community gibt“

Homo- und transfeindliche Taten gibt es nicht nur, sie nehmen sogar zu. Deshalb sind Paraden wie diese für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Pflicht. „Ich finde es einfach nur wichtig, dass die Leute sehen, dass es eine Community gibt und dass sie wissen, dass sie jemanden haben, an den sie sich wenden können“, meint Michele Venturiello.