Ehemalige Pulmologie Gaisbühel
Politik

Nachnutzung für Gaisbühel weiter offen

Aus der ehemaligen Lungenheilstätte Gaisbühel könnte ein Bildungscampus für Landwirtschaft und Tourismus werden – so lauteten erste Überlegungen im Frühjahr. Bis Sommer sollte dafür ein Zeitplan vorliegen. Doch das Vorhaben dürfte sich – wenn es überhaupt zustande kommt – weiter verzögern.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wo die Gastgeberschule für Tourismusberufe (GASCHT) mit derzeit drei Standorten in Hohenems, Bezau und Bludenz ihr neues Zuhause bekommen soll. Die Wirtschaftskammer hatte die ehemalige Lungenheilstätte Gaisbühel in der Gemeinde Bludesch als Standort ins Auge gefasst. Diese wird zurzeit als Unterkunft für 110 geflüchtete Personen genutzt.

Das Land Vorarlberg bremst aber, auch was einen möglichen Zeitplan bis Sommer betrifft: Laut Landesrat Christian Gantner (ÖVP) soll es im Herbst Gespräche über die GASCHT geben. Da werde Bilanz über das fünfjähriges Bestehen der Tourismusschule gezogen. Erst danach will sich Gantner mit möglichen neuen Standorten beschäftigen. Ob das Gaisbühel sein kann, will er darum im Moment nicht kommentieren.