Boris Zivkovic
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Tobende Arena: Nationalteam bot Island die Stirn

Österreichs Handball-Nationalteam hat in der WM-Qualifikation das erste Duell gegen Island knapp mit 30:34 verloren. Trotz der haushohen Favoritenrolle der Gäste hielt die Mannschaft von Teamchef Ales Pajovic auch dank der grandiosen Unterstützung der Fans in der Bregenzer Handball-Halle lange mit.

Kapitän Nikola Bilyk und Co. gerieten zwar 0:2 in Rückstand, hielten die Partie aber bis zum 9:10 offen. Der ehemalige Hard-Spieler Boris Zivkovic zeigte mit insgesamt sechs Treffern auf. In der Folge setzte sich bis zur Pause jedoch die Klasse der von Topscorer Bjarki Elisson (11 Tore) angeführten Gäste durch. Die Österreicher suchten da meist über die Mitte ihre Chance – oft erfolglos. Die Abwehr der Isländer stand zu sicher, sie lagen zur Pause mit fünf Treffern voran.

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Tobias Wagner
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Mykola Bilyk
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Ales Pajovic
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Eric Damböck
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Nach der Pause nah dran am Ausgleich

Nach dem Wechsel hielten die Österreicher zunächst diesen Rückstand und kamen nach Fehlern von Island sogar bis auf vier Tore heran. „Da stand unsere Abwehr kompakter“, wusste Teamchef Ales Pajovic. Nun wurde auch am Flügel Julian Ranftl (5 Tore) besser eingesetzt und er verkürzte in Minute 50 mit einem Doppelschlag auf 26:28. Der Vorarlberger Robert Weber stellte per Siebenmeter unter dem Jubel der Fans in der ausverkauften Halle in Bregenz sogar auf 27:28.

Zwei Paraden von Keeper Constantin Möstl – er hatte den Bregenzer Lokalmatador Ralf Patrick Häusle nach einem Gesichtstreffer ersetzt – eröffneten zweimal die Chance auf den Ausgleich, technische Fehler und Ballverluste verhinderten das aber. „Wir haben in der zweiten Hälfte ein kleines Comeback gemacht, aber leider diese Hundert-Prozent-Chancen im Angriff nicht genutzt, das war der Schlüssel“, resümierte Pajovic.

Handball-Herren gegen Island verloren

Das National-Team der österreichischen Handball-Herren verliert gegen Island am Mittwoch in Bregenz im ersten von zwei WM-Play-Off-Spielen mit 30:34.

„Wir können zufrieden sein“

„Wir waren nicht weit weg, sie waren vielleicht einen Schritt schneller als wir“, meinte der Vorarlberger und langjährige Deutschland-Legionär Robert Weber, der am Mittwochabend vier Tore erzielte. „Wir hätten es am Schluss bei minus eins mit ein bisschen Routine noch auf Unentschieden drehen können, aber ich denke, man kann mit minus vier ganz zufrieden sein“, so Weber weiter. Man müsse sich kontinuierlich steigern, um künftig auch mit solchen Gegnern mitzuhalten.