Protest vor dem Landhaus
ORF Vorarlberg
ORF Vorarlberg
Erziehung

Kindergartenpädagoginnen protestierten

Die Elementarpädagoginnen und -pädagogen haben am Montag österreichweit zum Protest aufgerufen. Auch in Vorarlberg protestierten die Pädagoginnen lautstark vor dem Landhaus. Der Grund für den Protest: Während die Anforderungen steigen, sinkt der Personalstand.

Weil es aus ihrer Sicht an Personal, Ausstattung und Geld fehlt, gngen Vorarlbergs Pädagoginnen und Pädagogen in der Kinderbetreuung am Montagnachmittag in Bregenz auf die Straße. Drängendstes Problem ist aber eine Pensionswelle, die in den nächsten Jahren auf Vorarlbergs Kindergärten zurollt.

Protest vor dem Landhaus
ORF Vorarlberg

„Kinder werden nicht weniger, Wünsche werden nicht weniger, Anforderungen werden auch nicht weniger – das Einzige, was weniger wird, ist das Personal!“ Und das ärgert Monika Zumtobel, die in der Gewerkschaft Younion die Elementarpädagoginnen vertritt. Und die Situation in den Einrichtungen werde nicht besser, klagt Zumtobel.

Im Studio: Christina Gächter (Kindergarten Feldkirch)

Was bedeutet zu wenig Personal im Alltag eines Kindergartens? Was bleibt auf der Strecke? Christina Gächter berichtet aus der Praxis.

Drohende Pensionswelle

Schon jetzt fehle Personal und die Zukunft schaut düster aus: In den nächsten fünf bis zehn Jahren geht jede dritte Pädagogin in Vorarlberg in Pension. Zumtobel befürchtet, dass ein riesiges Loch entsteht.

Zusatzpersonal für Administratives

Younion-Vorsitzender Thomas Kelterer verlangt von der Bundesregierung, dass sie viel mehr Geld in die Hand nimmt. Er fordert vor allem Zusatzpersonal für administrative Tätigkeiten. Damit könnten Pädagoginnen entlastet werden.