Weiherviertel Bregenz von oben
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Chronik

Weiherviertel in Bregenz soll urbaner werden

Das Weiherviertel in Bregenz liegt mitten im Zentrum, zwischen der St. Anna-Straße gegenüber vom Landhaus und der Montfortstraße. Seit Jahren ist dort städtebaulich nichts passiert. Das soll sich jetzt aber ändern, es soll ein urbaner Lebensraum entstehen.

Das alte Hotel Helvetia, die drei verfallenden Häuser hinter der Landwirtschaftskammer und die alte Bahnhofsmission, die vorübergehend von der VLV genutzt wird, sollen abgerissen werden. An Stelle der alten Häuser kommen vier moderne Gebäude. „Ich glaube es ist ein Gewinn für die Innenstadt, wenn wir im Zentrum der Stadt ein Wohnquartier errichten, wo im Erdgeschoss öffentliche Nutzungen entstehen werden“, erklärt Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ).

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Weiherviertel Bregenz Hotel Helvetia
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Das alte Hotel Helvetia in Bregenz soll abgerissen werden
Weiherviertel Bregenz Gebäude sollen abgerissen werden
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Diese drei alten Gebäude hinter der Landwirtschaftskammer sollen auch abgerissen werden
Weiherviertel Bregenz Bahnhofsmission
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Auch die alte Bahnhofsmission muss Platz für neue Gebäude machen
Weiherviertel Bregenz von oben
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So sieht das Weiherviertel in Bregenz derzeit aus
Weiherviertel Bregenz Plan neu
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So soll das Weiherviertel schlussendlich aussehen

Ein Jahr wurde an den Plänen gefeilt

Ein Jahr wurde in einem kooperativen Prozess zwischen Anwohnern, Eigentümern, der Stadt und den künftigen Betreibern an den Plänen für das Viertel gefeilt. Es soll ein durchmischtes urbanes Quartier werden, sagt Bernhard Ölz von der Prisma Holding. „Wir werden mit Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Erholung und Gastronomie richtige urbane Belebung mitten in die Stadt bringen“, so Ölz.

Pläne für Weiherviertel in Bregenz

Im Weiherviertel ist mitten im Bregenzer Zentrum – zwischen der St. Anna Straße gegenüber vom Landhaus und der Montfortstraße ist In den vergangenen 10 Jahren wenig passiert. Seit einem Jahr werden gemeinsam mit den Anwohnern Pläne geschmiedet. Am Dienstag wurden sie in der Stadtvertretung einstimmig abgesegnet.

Wichtig war den Anwohnern und Planern, dass neue Sichträume und neue Gehwege entstehen. „Ein wesentliches Merkmal des Entwurfs ist diese Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer in alle Richtungen“, erklärt Architekt Anton Nachbaur-Sturm.