Flughafen Friedrichshafen
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Chronik

Friedrichshafen: Privatjet musste notlanden

Auf dem deutschen Flughafen in Friedrichshafen hat am Donnerstagnachmittag ein Flugzeug notlanden müssen, weil ein Reifen geplatzt war. Die acht Personen an Bord kamen ohne Verletzungen davon.

Nach Angaben des Bodensee-Airports Friedrichshafen, unweit der Vorarlberger Grenze, kam es um kurz nach 16.00 Uhr zur Notlandung. Der Privatjet war eigentlich von Plovdiv (Bulgarien) nach Wien unterwegs. Beim Start stellten die Piloten jedoch den Schaden am Fahrwerk fest und entschlossen sich zur Landung in Friedrichshafen, weil dort jener Betrieb ist, der das Flugzeug regelmäßig wartet. An Bord befanden sich zwei Piloten und sechs Passagiere.

Landung verlief ohne größere Schwierigkeiten

Am Flughafen wurde Alarm ausgelöst und die Flughafenfeuerwehr aktiviert. Zur Unterstützung rückten auch Feuerwehr- und Rettungskräfte aus der Umgebung an. Sie mussten aber nicht eingreifen. Nach einem Überflug, zur Sichtung des Schadens, landete das Flugzeug ohne größere Schwierigkeiten. Es gab Sachschaden an der Maschine. Passagiere und Flugzeugbesatzung blieben unversehrt. Für die Bergung des Flugzeuges musste der Bodensee-Airport für rund eine Stunde für weitere An- und Abflüge gesperrt werden.

Laut Polizei wurde der Schaden an Maschine und Landebahn auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Die Unterlagen gingen routinemäßig zur weiteren Untersuchung an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU).