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Landwirtschaft

„Wir liefern gerne, wenn der Preis stimmt“

Das Tauziehen um den Rohstoff Holz in Vorarlberg geht weiter: „Wir liefern gerne, wenn der Preis stimmt“, sagte Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger in einer Aussendung nach dem Holzgipfel, der am Mittwoch im Landhaus stattfand.

Der Holzgipfel habe es klar auf den Punkt gebracht: Holz aus Vorarlberger Wäldern sei weiterhin in hoher Qualität und ausreichender Menge vorhanden. Die Forstwirtschaft liefere auch gerne, wenn der Preis stimmt. Derzeit sei der Preis weit davon entfernt, um kostendeckend zu arbeiten, auch wenn er leicht steige.

„Wir wollen nicht in Zeiten schwieriger Importe den Notnagel spielen oder gar den schwarzen Peter in die Schuhe geschoben bekommen. Was wir vielmehr brauchen, sind verlässliche, dauerhafte Partnerschaften und ein klares Regionalitätsbekenntnis der gesamten Wertschöpfungskette Holz." Der Holzmangel sei nicht auf die Forstwirtschaft zurückzuführen, sondern passiere erst nach dem Sägewerk in der Erzeugung von Industrieprodukten für den Holzbau, sagt Moosbrugger weiter.

Holzgipfel im Landhaus

Der Holzgipfel fand am Mittwoch auf Einladung von Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler, LK Vorarlberg-Präsident Josef Moosbrugger und Wirtschaftskammer Vorarlberg-Präsident Hanspeter Metzler im Bregenzer Landhaus statt. Anwesend waren auch Vertreter von Forstwirtschaft, Holzbau, Tischlerei, Holzhandel und Sägeindustrie.