Bregenz  am 29.5.2020 Seilbahn nach Corona Stopp wieder offen,  Sommer Urlaub Freizeit Seilbahn Kabine Pfaenderbahn
Mathis Fotografie
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Wirtschaft

Seilbahnbetreiber blicken optimistisch auf den Sommer

Die Vorarlberger Seilbahnen verzeichneten in der Zwischenbilanz der Wintersaison 2020/21 einen Umsatz von insgesamt nur 14,1 Millionen Euro, das entspricht einem Minus von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund drei Viertel erwarten ein gleich gutes oder besseres Sommergeschäft als 2020.

Die Summe der Betriebstage beläuft sich bislang auf 2.200 – ein Minus von 32 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Gesamtumsatz von 14,1 Millionen Euro entspricht einem Minus von 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Lediglich ein Teil der reinen Schleppliftbetriebe konnte heuer ein Umsatzplus verzeichnen. Kein Betrieb stehe vor dem Aus, so die Seilbahnverantwortlichen bei einer Pressekonferenz am Freitagvormittag.

„Die 900.000 Ersteintritte bedeuten zwar ein Minus von 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – umgerechnet auf die Vorarlberger Bevölkerung war aber jeder Vorarlberger wenigstens zweimal in dieser Saison Skifahren,“ so Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger Seilbahnen. Gäste aus dem Ausland machen normalerweise 90 Prozent des Nächtigungsmarktes aus. Bleiben die Gäste weg, habe das einen Dominoeffekt auf viele andere Branchen und Bereiche, so Jutta Frick, Obmann-Stellvertreterin Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft.

Fachgruppe Seilbahnen Vorarlberg in Pressekonferenz
ALEXANDRA SERRA
Vertreter der Seilbahnen bei der Pressekonferenz am Freitag

Seilbahnen Vorarlberg

In der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg sind 71 Mitglieder und 32 Skigebiete vertreten. 303 Bahnen und Lifte gibt es, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. 1.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen jährlichen Nettoumsatz von rund 150 Millionen Euro.

Ausblick Sommer

Laut einer aktuellen Fachgruppen-Umfrage gehen drei Viertel der Seilbahnbetreiber davon aus, dass der Sommer gleich gut oder sogar besser wird als im vergangenen Jahr. Zudem wird ein Großteil der Bahnen unabhängig von Grenzöffnungen und von Gastro-Einschränkungen die Sommersaison wie geplant starten. „Was wir auch nicht vergessen dürfen, ist, dass wir durch den Winterbetrieb einiges an Know-how dazugewonnen haben. Diese Kompetenzen nehmen wir natürlich in den Sommer mit, was uns einen Wettbewerbsvorteil verschafft und den Vorarlberger Tourismusstandort nachhaltig stärkt“, sagt Andreas Gapp abschließend.

Seilbahnbetreiber blicken optimistisch auf den Sommer

Die Vorarlberger Seilbahnen verzeichneten in der Zwischenbilanz der Wintersaison 2020/21 einen Umsatz von insgesamt nur 14,1 Millionen Euro, das entspricht einem Minus von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund drei Viertel erwarten ein gleich gutes oder besseres Sommergeschäft als 2020.