Hofladen Frau mit Gemüse
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Wirtschaft

Hofläden erleben einen Aufschwung

Viele Vorarlberger Hofläden haben im vergangenen Jahr steigende Umsätze verzeichnet und konnten somit finanziell von der Coronavirus-Krise profitieren. Denn immer mehr Menschen schätzen regionale Lebensmittel und kaufen diese auch ein.

Ein Beispiel ist der Bio-Hofladen der Familie Lingenhel in Doren. Hier konnte der Umsatz im Vorjahr fast verdoppelt werden. Gefragt sind vor allem die selbstgemachten Produkte, die auch in Selbstbedienung gekauft werden können. Die Konsumenten seien bewusster geworden und würden mehr darauf schauen, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden, erklärt Bio-Landwirt Karl Lingenhel seinen Umsatzzuwachs.

Deutliche Zuwächse verzeichnet auch der Bioladen der Familie Hehle in Hörbranz. Die Leute sind viel mehr Zeit zuhause und haben so auch mehr Zeit zum Kochen, so Chefin Daniela Hehle.

Hofläden im Aufschwung

Immer mehr Menschen in Vorarlberg legen Wert auf Regionalität. Hofläden sind daher seit Beginn der Corona-Krise im Aufschwung. Gesunde Lebensmittel aus der Region und die persönliche Beratung werden dort großgeschrieben.

Aufnahmestopp bei Gemüsekisten

Viel mehr Kunden verzeichnet auch der Hofladen des Vetterhofs in Lustenau. Neben dem Verkauf im Hofladen liefert der Vetterhof auch 1.200 Gemüsekisten in der Woche direkt an die Kunden nachhause. Mit dieser Zahl ist die Kapazitätsgrenze erreicht, erklärt Bio-Landwirt Simon Vetter den Aufnahmestopp für neuen Kunden der Gemüsekiste.

Gemüsekiste Vetterhof
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Hier werden die Gemüsekisten am Vetterhof gefüllt

Mit der Steigerung im Hofladen und bei den Gemüsekisten konnte der Vetterhof sein Minus in der Gastronomie kompensieren.