Im Labor werden zum Nachweis einer Infektion Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum auf das Sars-CoV-2-Virus getestet.
APA/dpa/Oliver Berg
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Coronavirus

99 Neuinfektionen – höchste Zahl seit Jänner

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat in Vorarlberg am Mittwoch den höchsten Wert seit 13. Jänner erreicht. Laut Dashboard des Landes wurden 99 Neuinfektionen registriert, am 13. Jänner waren es mit 132 zum bisher letzten Mal über 100 gewesen.

Mit der hohen Zahl an Neuinfektionen einher geht ein Anstieg der Sieben-Tages-Inzidenz von 81,5 um über zehn Punkte auf über 94. In den Spitälern blieb es unterdessen ruhig. Es wurden 22 Corona-Patienten stationär behandelt, davon einer auf der Intensivstation.

Den 99 Neuinfektionen standen 37 Genesungen gegenüber, damit galten 552 Personen (plus 62) als Corona-positiv. Das waren um knapp 200 Personen mehr als 14. März (364), dem bisherigen Tiefststand der vergangenen Monate. Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus war am Mittwoch keines zu beklagen, bisher sind in Vorarlberg 280 am oder mit dem Virus gestorben.

Häufung im Leiblachtal

Der Anstieg an Infektionen ist zumindest zum Teil auf eine Häufung (Cluster) in den Leiblachtal-Gemeinden zurückzuführen. Allein in Hörbranz (60) und Lochau (24) resultierten 84 Infektionen, nachdem Hörbranz noch vor wenigen Tagen als Corona-frei gegolten hatte.

In den anderen drei Leiblachtal-Kommunen Eichenberg (3), Hohenweiler (1) und Möggers (0) gab es vier Infektionsfälle. Aufgrund des Infektionsgeschehens gilt für das Leiblachtal seit Donnerstag eine Ausreisetestpflicht (bis 31. März).

Mit 60 Infektionen verzeichnete Hörbranz mehr Infektionen als jede andere Vorarlberger Gemeinde. Auf Platz zwei folgte Dornbirn (53) vor Feldkirch (39) und Bregenz (37). In 29 der 96 Vorarlberger Kommunen traten vorerst keine Corona-Fälle auf.