Marco Rossi im Einsatz für das U20-Nationalteam
GEPA pictures/ Walter Luger
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Sport

Nach Covid-19: Rossi muss Saison wohl abschreiben

Österreichs Eishockey-Jungstar Marco Rossi muss seine Hoffnungen auf einen Einsatz in der laufenden Saison der National Hockey League (NHL) vorerst begraben. Der von Minnesota Wild gedraftete Stürmer aus Rankweil darf nach seiner Covid-19-Erkrankung nach wie vor nicht trainieren. Das Ziel des 19-Jährigen ist nun, bis zum Spätsommertrainingscamp wieder voll fit zu sein.

„Es geht ihm gut, Marco hat aber Trainingsverbot. Seine Werte bewegen sich wieder im Normalbereich. Es bleiben keine Schäden zurück“, sagte sein Vater Michael Rossi der „Kleinen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe). Die Rückkehr in die USA oder gar ein NHL-Debüt noch während der laufenden Saison seien quasi ausgeschlossen.

„Marco will zu Beginn der Trainings-Camps im Spätsommer wieder bei 100 Prozent sein. Wenn das Training startet, dann in enger Abstimmung mit den Ärzten hier und jenen von Minnesota Wild“, ergänzte Michael Rossi. Bei seinem Sohn waren nach einer Corona-Infektion zu Jahresbeginn Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, er kuriert sich seit mehr als einem Monat in Rankweil aus.

Erkrankung schwerwiegender als zunächst angenommen

Marco Rossi erkrankte bereits im November während seiner Zeit bei den Zürich Lions an Covid-19, nahm im Anschluss daran aber an der U-20-Weltmeisterschaft in Kanada teil. Ende Jänner wurde aber bekannt, dass bei Untersuchungen in Minnesota Anfang des Jahres festgestellt wurde, dass die Infektion doch schwerwiegender war als zunächst angenommen und Rossi nicht wie gewohnt trainieren konnte.