Coronavirus

Widerstand gegen CoV-Maßnahmen wächst

Die CoV-Müdigkeit nimmt zu, gleichzeitig nimmt die Bereitschaft der Menschen, Masken zu tragen oder nur mit einem kleinen Kreis von Personen Kontakt zu haben, ab. Gleichzeitig tritt ein neues Phänomen auf: „Freitesten“, um sich mit mehr Freunden als erlaubt zu treffen.

Bezirkshauptmannschaften und Polizei kontrollieren öfter und mit mehr Personal als noch vor einigen Wochen. An den Wochenende werde zum Beispiel rund um die Skigebiete kontrolliert – mehr dazu in Polizei kontrollierte in Skigebieten (vorarlberg.ORF.at). Die Mehrheit der Bevölkerung halte sich an die Maßnahmen, weil sie ein möglichst rasches Ende der Einschränkungen will, sagt Herbert Burtscher, Bezirkshauptmann von Feldkirch. Es gebe jedoch einige, die die Einschränkungen grundsätzlich ablehnten.

Das war zum Beispiel bei der Kundgebung am Sonntag in Bludenz der Fall, bei der viele Teilnehmer ohne Maske unterwegs waren und die Polizei zahlreiche Anzeigen aussprechen musste – mehr dazu in Viele Anzeigen bei CoV-Demo in Bludenz (vorarlberg.ORF.at). Auch bei den Grenzkontrollen bringen manche bewusst keinen Test mit, berichtet Burtscher. Als Zeichen des Widerstands führen sie ein Anwaltsschreiben mit, mit dem sie die Anzeige gleich beeinspruchen.

Neue Art von Übertretungen: Freitestungen

Zugleich tauche eine neue Art von Übertretungen auf: Wenn sich Personen aus mehr als zwei Haushalten treffen, lasse sich jeder im Vorfeld testen. „Das ist eine intelligentere Variante, aber trotzdem nicht erlaubt“, sagt Bezirkshauptmann Burtscher.

Werden solche Fälle bekannt, zeigten sich die Menschen meist einsichtig. Die Höhe der Geldstrafe falle geringer aus, da diese Personen zumindest dafür gesorgt hätten, dass sich das Virus nicht unkontrolliert ausbreitet.