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ORF Vorarlberg
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Bildung

Offene Fragen zu Schulöffnung am 25. Jänner

Auf die Frage „Wann werden Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen?“ gibt es noch keine einfachen Antworten. Zwar kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann den Start für 25. Jänner an – aber ob und wie das klappt, hängt noch von einigen Unsicherheitsfaktoren ab.

Ab 25. Jänner soll der Unterricht wieder in den Schulen stattfinden, so der Minister – allerdings nur im Schichtbetrieb und mit weiteren Vorsichtsmaßnahmen. Die Organisation des Schulbetriebs richte sich womöglich nach Altersstufen und regionalen Inzidenzen, blieb Faßmann am Dienstag noch relativ vage.

Wie die Öffnung konkret vor sich gehen soll, wollen Ministerium, Bildungsdirektion und Schulen am Donnerstag aushandeln. In der Vorarlberger Landesregierung ist man jedenfalls zuversichtlich, dass eine mögliche Verlängerung des Lockdowns an den Plänen nichts ändert.

Schulen sollen zuerst öffnen

„Es gibt die Zusage des Bundeskanzlers, dass die Schulen die ersten Institutionen sind, die überhaupt wieder aufsperren", so Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP). Sie gehe davon aus, dass auch wenn ein verlängerter Lockdown für einzelne Bereiche im Raum steht, dieser die Schulen nicht in dieser Form treffen werde, so Schöbi-Fink im ORF-Interview.

Schüler sollen sich selbst testen

Sicher ist, dass die Schülerinnen und Schüler aufgefordert werden, sich freiwillig selbst zu testen, so Schöbi-Fink: „Die Selbsttests, die das Bildungsministerium für ganz Österreich angeschafft hat, werden laut einer Mitteilung von heute am Wochenende auch in Vorarlberg ankommen.“

Angedacht sei, dass die Schülerinnen und Schüler sich, wenn sie dann wieder an den Schulen sind, regelmäßig selbst testen können, so die Bildungslandesrätin. Vorausgesetzt, dass die Mutationen des Virus nicht doch noch für neue Überraschungen sorgen.

Schrittweise Rückkehr an die Schulen am 25. Jänner

Die eigentlich für kommenden Montag geplante Rückkehr der Schüler in die Klassenzimmer wird um eine Woche verschoben, heißt es aus dem Bildungsministerium. Eine Verlängerung des Fernunterrichts bis zu den Semesterferien, über die zuletzt spekuliert wurde, ist damit vorerst vom Tisch.