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APA/GEORG HOCHMUTH
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Chronik

Beziehungstat: Frau getötet

Eine Ende November in Bregenz schwer verletzt aufgefundene 37-jährige Frau ist inzwischen an den Folgen von Gewalteinwirkung gestorben. Des Tötungsdeliktes verdächtig ist laut Polizei der Lebensgefährte des Opfers, ein 37-jähriger Deutscher.

Zeugen hatten die Polizei am 26. November gegen 22 Uhr zu einer nicht ansprechbaren Person in einem Stiegenhaus gerufen. Da äußerlich augenscheinlich kaum Verletzungen erkennbar waren, gingen die Beamten zunächst von einem medizinischen Notfall aus.

Schwere Kopfverletzungen

Die 37-jährige Frau aus Wolfurt wurde daraufhin mit der Rettung ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht. Im Krankenhaus wurden schwere Verletzungen am und im Kopf der Frau festgestellt. Sie musste seither intensivmedizinisch versorgt werden und verstarb am 6. Dezember an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Lebensgefährte wird verdächtigt

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass die Frau offensichtlich mit ihrem Lebensgefährten in Streit geraten war. Im Zuge dessen dürfte der ebenfalls 37-jährige Mann seinem Opfer die schweren Kopfverletzungen zugefügt haben, so die Polizei. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen in Dornbirn wohnhaften deutschen Staatsangehörigen. Der Mann wurde inzwischen festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

Schutzorganisationen bitten um Aufmerksamkeit

Gewaltschutzorganisationen bitten in diesem Zusammenhang um besondere Sensibilität der Menschen im Umfeld von Frauen, die möglicherweise Gewalt ausgesetzt sind: Es ist wichtig, gerade jetzt im Lockdown besonders aufmerksam auf diese Situationen zu reagieren und, wenn möglich, Hilfe zu rufen.