Modell Rhesi
Rheinregulierung
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Umwelt

Wie der Rhein künftig ausschauen wird

Rhesi ist ein Jahrhundertprojekt – es soll die Hochwasser-Sicherheit am Rhein erhöhen und gleichzeitig mehr Natur zulassen. Vor einem Jahr ist in einer Halle in Dornbirn ein Flussabschnitt nachgebaut worden – für Versuche der ETH Zürich gemeinsam mit der Rheinbauleitung. Jetzt ist das Modell umgebaut worden und es zeigt, wie der Rhein künftig ausschauen soll.

Das 100-Meter lange Modell im Maßstab 1:50 zeigt nun den Abschnitt zwischen Widnau und Höchst nach der geplanten Umsetzung des Projekts Rhesi.

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Rhesi Modell
ORF Vorarlberg
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Rhein soll dann so ausschauen
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Modellversuche bis 2022

„Im Modell in Dornbirn werden vor allem die Entwicklungen der Flusssohle des Rheins, die Belastungen der Uferböschung sowie die Veränderungen der Kiesbänke und Eintiefungen untersucht“, erklärte Gesamtprojektleiter Markus Mähr. Ende 2020 wird das Modell auf den Abschnitt Oberriet – Koblach umgebaut. Die letzten Versuche dauern dann voraussichtlich bis in den Sommer 2022.

Die Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) der ETH Zürich ist gemeinsam mit den Experten der Internationalen Rheinregulierung mit der Durchführung der Versuche beauftragt. Parallel zu den Modellversuchen in Dornbirn werden auch noch kleinere Modellversuche für Detailfragen an der ETH in Zürich und der Technischen Universität Wien durchgeführt.

Rhesi-Modell zeigt, wie der Rhein künftig ausschauen wird

Rhesi soll die Hochwasser-Sicherheit am Rhein erhöhen und gleichzeitig mehr Natur zulassen.

Rheinmodell kann wieder besichtig werden

Seit Beginn der wissenschaftlichen Modellversuche im Frühjahr 2019 besuchten über 5.000 Personen das Rheinmodell in Dornbirn. Aufgrund der Massnahmen zum Schutz vor COVID-19 musste die Halle zwischenzeitlich geschlossen werden. Gemeinden, Interessenvertreter und die Rheintaler Bevölkerung erhalten ab 21. Juli 2020 wieder die Möglichkeit, die Modellversuchshalle zu besichtigen.