Mann wirft Wahlkarte in die Wahlurne
ORF.at/Zita Klimek
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Politik

Landtagswahl: „GILT“ überrascht

Für die Vorarlberger Landtagswahl am 13. Oktober haben überraschend zwölf Parteien fristgerecht einen Wahlvorschlag eingereicht. Ursprünglich war man von 11 Wahlwerbern ausgegangen. Überraschend genügend Unterschriften eingereicht hat die Partei „GILT“.

Wahlkarten
Stimmberechtigte, die zur Nationalratswahl am 29. September oder zur Landtagswahl am 13. Oktober per Briefwahl wählen möchten, können bereits jetzt Wahlkarten beantragen: schriftlich, mündlich, per Fax oder auch online bei der eigenen Gemeinde. Die Wahlkarten werden im September verschickt.

Neben den Landtagsparteien ÖVP, FPÖ, Grüne, SPÖ und NEOS gaben auch die „Heimat aller Kulturen“ (HaK), die Männerpartei, Der Wandel, „Xi“, die Liste „WIR“, die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) sowie „Jede Stimme GILT“ (GILT) ihre Unterlagen ab, teilte die Landeswahlbehörde mit.

Die Einreichfrist lief am Freitag um 17.00 Uhr aus. Die CPÖ war am Vormittag noch mit dem Sammeln von Unterstützungserklärungen beschäftigt gewesen, ein Antreten schien unsicher. Letztlich wurden aber Wahlvorschläge für die Wahlbezirke Bludenz, Bregenz und Feldkirch abgegeben.

„GILT“ reichte erst am Freitag ein

Dass die Partei GILT bei der Vorarlberger Landtagswahl im Bezirk Feldkirch kandidiert, entpuppte sich als Überraschung für die Öffentlichkeit. Ihre Unterstützungserklärungen und Wahlvorschläge – wie auch jene von CPÖ, „Xi“, und „Der Wandel“ – wurden erst am Freitag eingebracht. Für die Teilnahme an der Landtagswahl mussten nicht im Landtag vertretene Parteien pro Wahlbezirk – identisch mit den politischen Bezirken Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz – jeweils 100 Unterstützungserklärungen sammeln.

Wie dieses Mal gleich zwölf Wahlmöglichkeiten gab es bei einer Vorarlberger Parlamentswahl bisher noch nicht, bei den zuletzt durchgeführten Urnengängen traten stets acht oder neun Parteien und Listen an. Die Wahlvorschläge werden nun in einem nächsten Schritt von der Landeswahlbehörde geprüft. Bereits kommende Woche sollte die endgültige Zahl der Wahlberechtigten feststehen. Rund 270.500 Vorarlberger werden beim Urnengang am 13. Oktober wahlberechtigt sein.