Ansichten mit Verena Maria Rottmar

Gast in den Ansichten Yogini und Seminarleiterin Verena Maria Rottmar alias „Moksha Devi“: „Die Sehnsucht tut weh und dafür suchen wir nach Sehnsuchtsorten“.

Den Namen Moksha Devi hat Verena Rottmar von einem Meditationslehrer zugesprochen bekommen. Es ist eine altindische Bezeichnung: Moksha meint die absolute Freiheit und Devi bedeute, dem Göttlichen zugewandt.

Die Sendung zum Nachhören

„Moksha Devi“ - alias Verena Maria Rottmar - stammt aus Dornbirn-Hatlerdorf. Sie erzählt von einer langen Geschichte voller Tränen, Abenteuer und Dramatik.
Ihr wurden in ihrer Umgebung Fragen gestellt, etwa wie jene: „Warum leiden wir?“ und „Warum haben die Menschen Schmerzen?“ Die Fragen haben sie Zeit ihres bisherigen Lebens umgetrieben, weil sie diese genauso spüren konnte.

Auf die Frage nach den Antworten, macht sie deutlich, dass ihre Mutter ihr den Weg zuerst eröffnete. Yoga spielte dabei eine wichtige Rolle. Seit ihrem 20-igsten Lebensjahr ist sie auf dem Yogaweg (Lehrer Gerd Schobel, Höchst) und seit 16 Jahren ist sie zertifizierte Yogalehrerin. Es folgten weitere Ausbildungen, wie etwa jene zur Lebens- und Sozialberaterin. Sie absolvierte den NLP-Master, viele Selbsterfahrungen, Therapieformen, auch das Frauen-Awakening.

Sendehinweis:

„Ansichten“, 30.12.2018

Es gehe um die Sehnsuchtsorte, die wir im Drama des Lebens verlieren. Durch Schicksalsschläge, Krankheit oder Trennungen kommen wir auf den Pfad der Fragestellung und der Orientierung, betont Verena Maria Rottmar. Und sie ergänzt: „Ich kanalisiere, ich rufe die Quelle, ich flüstere mit deiner Seele... und der große Geist (great spirit) ist immer mit uns.“

Bei Menschen, die sie begleite, spiele Missbrauch, nicht nur der sexuelle, meist eine gewichtige Rolle. Das Schweigen darüber sei Ausdruck dafür, dass man es nicht gelernt habe, über den Schmerz und Tabuthemen zu reden, betont die „Seelenflüsterin“. In ihrem Buch „Die Seelenflüsterin“ macht sie darauf aufmerksam, dass wer sich der Welt sehr transparent präsentiere, die Last der Welt nicht alleine tragen müsse.

Literatur:
Verena Maria Rottmar. „die seelenflüsterin - wild woman poetry by moksha devi”