Zahl der Arbeitslosengeld-Sperren gestiegen

Im ersten Halbjahr 2018 ist mehr Menschen das Arbeitslosengeld gestrichen worden als im gesamten Vorjahr. Ein Grund ist laut AMS, dass Unternehmen viel schneller melden, wenn ein Bewerber nicht zur Arbeit erscheint.

Von Jänner bis Juli 2018 hat das AMS Vorarlberg 1.017-mal das Arbeitslosengeld gesperrt, weil die Betroffenen einen ihnen vermittelten, zumutbaren Job nicht angetreten, einen Schulungstermin nicht wahrgenommen oder eine AMS-Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt abgelehnt haben. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr des Vorjahres gab es 434 solche Sperren, im gesamten Vorjahr 860.

Sofortige Reaktionen auf Verstöße

Der enorme Anstieg im heurigen Jahr hat für AMS-Chef Bernhard Bereuter zwei Gründe. Zum einen würde man AMS-Kunden sehr genau und verbindlich auf die Sanktionen hinweisen und bei Verstößen sofort reagieren. Zum anderen würden Rückmeldungen von Unternehmen viel schneller eintreffen, wenn ein Bewerber nicht zur Arbeit komme. Aufgrund der guten Auftragslage würden Betriebe rasch Personal brauchen.

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