Hazod wird neuer SOV-Geschäftsführer

Sebastian Hazod wird Mitte September neuer Geschäftsführer des Symphonieorchester Vorarlberg SOV. Um den Posten hatten sich Kulturmanager aus dem ganzen deutschsprachigen Raum beworben.

Der bisherige SOV-Geschäftsführer Thomas Heißbauer wird neuer künstlerischer Leiter der Kulturvereinigung Salzburg. Seine Arbeit in Bregenz wird er noch bis zum Herbst weiterführen - mehr dazu in Heißbauer wechselt nach Salzburg.

Nach einer Ausschreibung mit Bewerbern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum entschied sich der Vorstand einstimmig für den 31-jährigen Oberösterreicher Hazod. Er habe sich für die Bewerbung intensiv mit dem Orchester auseinandergesetzt und mit Fachwissen und Persönlichkeit überzeugt, so Präsident Manfred Schnetzer.

Musiker und Manager

Hazod hat an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie an der Kunstuniversität Graz Kontrabass studiert. Parallel absolvierte er ein Musikmanagement-Studium an der Donauuniversität Krems. Drei Jahre lang war er zudem als freischaffender Musiker unter anderem im Bruckner Orchester Linz tätig.

Sebastian Hazod

SOV

Ab 2013 war Hazod Assistent der Orchesterleitung beim Bruckner Orchester, seit 2016 ist er Orchestermanager beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Dort ist er unter anderem für die Orchesterdisposition, den Jahresspielplan und Vertragsverhandlungen verantwortlich.

Er freue sich sehr auf seine neue Aufgabe in Vorarlberg, so Hazod: "Das Symphonieorchester Vorarlberg ist ein Begriff im Musikland Österreich, es hat sich gerade in den vergangenen Jahren einen sehr positiven Ruf erarbeitet.“

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