Brandnertal: Nächtigungsplus dank Bikepark

Der Bikepark im Brandnertal scheint anzukommen: 36.000 Bergfahrten wurden im vergangenen Jahr gezählt, heuer werden es mindestens doppelt so viele sein. Auch Gastronomie und Hotellerie ziehen nach dem ersten Jahr eine positive Bilanz.

Rund 15.000 Besucher waren allein in der Sommersaison auf den vier Downhill- und Freeride-Strecken unterwegs. Das wirkt sich auch auf die Nächtigungszahlen aus: Insgesamt 169.000 Nächtigungen wurden im Brandnertal diesen Sommer gezählt. Das bedeutet ein Plus von 15.000 im Vergleich zum Vorjahr, heißt es im Tourismusbüro.

Damit sei die Region mehr als zufrieden, sagt auch Roché Bosek vom Alpinresort Schillerkopf: Durch den Park habe man im Sommer 400 bis 500 Nächtigungen generiert. Durch Events wie beispielsweise den Jugendcup im August ziehe der Bikepark auch viele jüngere Gäste an, so Bosek. Das sei für das gesamte Brandnertal enorm wichtig, seien die bisherigen Stammgäste doch eher in der Altersgruppe der 60- bis 80-Jährigen zu finden.

Hohe Kosten

Ob sich der Bikepark wirklich rentiert, wird sich aber erst in den nächsten Jahren zeigen, sagt Nina Wilhelmer von den Bergbahnen Brandnertal. Die Investitionen seien schließlich sehr hoch gewesen: Zwischen einer halben und einer Million Euro hätten sie betragen.

Befürchtungen, dass die Natur rund um den Bikepark zerstört werde, konnten zerstreut werden, so Ernst Wehinger, der Vize-Bürgermeister von Bürserberg. Die Ergebnisse zeigten, dass die Biker die anspruchsvolle Strecke nutzen würden. Bisher habe man jedenfalls nur gute Erfahrungen gemacht. Bis Ende Oktober hat der Bikepark in Bürserberg heuer noch offen.

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