AK-Wahl: Auer will neues Arbeitszeitgesetz

Manuela Auer, Spitzenkandidatin der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafterinnen und AK-Vizepräsidentin, fordert eine neuerliche Änderung des Arbeitszeitgesetzes.

Der 12-Stundentag müsse zurückgenommen werden, sagt Auer. Im Gegenteil seien aus ihrer Sicht branchenspezifische Arbeitszeitverkürzungen notwendig. Außerdem fordert Auer die gesetzliche Verankerung der 4-Tage-Arbeitswoche. Der Gewerkschaftsbund starte eine Arbeitszeit-Initiative, um Vorschläge für ein faires Arbeitszeitgesetz zu erarbeiten. Auer hofft auf eine rege Beteiligung der Arbeitnehmer.

Manuela Auer
FSG Vorarlberg
Manuela Auer

Auer will stärker werden

Auers Wahlziel ist, stärker zu werden. Bei der letzten Wahl musste die FSG zwei Mandate in der Vollversammlung einbüßen. Ihr größter Rivale ist AK-Präsident Hubert Hämmerle (ÖAAB/FCG). Ihre Kritik: Alle arbeitnehmerfeindlichen Maßnahmen der türkis-blauen Bundesregierung seien vom ÖAAB mitgetragen worden, sagt Auer im Interview. Sie wolle eine „glaubwürdige Alternative“ dazu sein.

Das ausführliches Interview zum Nachhören. Geführt hat es ORF-Redakteurin Ines Hergovits-Gasser.

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