„Legislating Architectur“: Ausstellung im vai

Wem gehört die Welt und wer baut sie? Fragen wie diese stehen im Zentrum der aktuellen Ausstellung „Legislating Architecture | Architecting after Politics (*S)“ im Vorarlberger Architekturinstitut (vai).

Sendungshinweis:

„Kultur“-Magazin, ORF Radio Vorarlberg, 4.12.2018, ab 20.04 Uhr

„Legislating Architecture“ beschreibt - ein Denk- und Handlungsmodell, das Regeln und Gesetzmäßigkeiten von Architektur thematisiert. Architektur wird dabei als gebaute Umwelt und als gesellschaftliches Feld verstanden. „Architecting after Politics“ ist der dritte Film einer Reihe, die seit 2016 als Kooperation des deutschen Architekten Arno Brandlhuber und dem Regisseur Christopher Roth entsteht.

Der neueste Film führt fort, was die Filme „Legislating Architecture“ und „The Property Drama“ begonnen haben und stellt eine entscheidende Frage unserer Zeit: Wer baut die Welt? Die Ausstellung, in Zusammenarbeit mit dem online-TV-channel station+ (DARCH, ETH Zürich), zeigt einen filmischen Essay, der Antworten auf diese Frage dialogisch zusammenbringt. Der Film orientiert sich dabei an C.G. Jungs und Wolfgang Paulis ganzheitlichem Denkmodell für unsere Welt, das mit der Ausstellung an verschiedene Orte wandert und lokale Phänomene in einen globalen Kontext bringt.

Spannender Vorarlbergbezug im Film ist die Kulturinitiative „allmeinde aommongrounds“ in Lech.

vai
vai/ Darko Todorovic
Die aktuelle Ausstellung im vai ist noch bis 2. März 2019 zu sehen.

Gesellschaftliche Problemfelder im Fokus

Mögliche Antworten der Architektur auf gesellschaftliche Problemfelder wie etwa leistbares Wohnen für Generationen bilden im Architekturinstitut auch im kommenden Jahr einen Schwerpunkt, so vai-Leiterin Verena Konrad. Im Fokus stünden dabei vor allem ältere Menschen - es gehe etwa um Altersarmut. Im Bereich der Baukultur könne man hier einige Hebel ansetzen.

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